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11-11-11 — Das Tor zur Hölle Filmkritik

Wenn ein Mann vom Glauben abgefallen ist, dann aber von der Vergangenheit eingeholt wird und letztendlich nur noch vom Glauben gerettet werden kann, dann handelt es sich wohl um den Film 11-11-11”.

Joseph Crone (Timothy Gibbs) ist nicht nur Buchautor, sondern auch unglücklicher Witwer und eine Art Superheld, wenn er sich viel zu oft unerschrocken Dämonen gegenüberstellt. Merkwürdig daran ist nicht seine Körperhaltung, sondern das Wechselspiel zwischen Tapferkeit und Hasenfuß, womit wir bei einem Problem angelangt wären. Der Darsteller agiert zwar nicht wirklich schlecht und vielleicht passt hier und da sein Gesichtsausdruck nicht zur jeweiligen Situation, aber noch viel schlimmer ist diese erwähnte Unbeständigkeit. Es ist überaus unglaubwürdig, wenn dieser unerschrockene Mann, der im einen Augenblick noch auf irgendwelche Dämonen losgehen wollte, nur Sekunden später einen auf volle Hose macht. Leider bin ich mir nicht sicher, ob das so im Drehbuch stand, oder Eigeninitiative der Auslöser war.

Nun gut, abgesehen davon fand ich den Film nicht mal so schlecht. Klar haben nicht alle Schockmomente funktioniert und selbstverständlich ist der B-Movie-Faktor viel zu groß. Aber immerhin ist der Film schön düster, bietet eine vertraute Gruselatmosphäre und 2 Schocker haben (zumindest bei mir) ins Schwarze getroffen.

Die Grundidee hat mir gut gefallen. Leider wurde ein bisschen zu wenig draus gemacht. Was letztendlich am 11.11.11 passierte, war nur eine kleine Überraschung. Hier fehlt einfach der Biss und Feinschliff. Die gewisse Portion innovativer Weltuntergang.

Fazit

11-11-11” steht für vertraut okulte Stimmung mit stellenweise überforderten Darstellern. Ein leicht bekömmlicher Horrorfilm mit dem richtigen Ansatz, dafür aber ziemlich unbedeutend im Abgang.

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