|||

24:7 - NAEON Album Review

Kennt ihr diesen Moment, kurz bevor der Star die Bühne betritt? Etwas Nebel wird versprüht, die Laserstrahlen werden durch die feinen Wasserperlen in der Luft verstärkt. Die Fanfaren setzen ein, die Musik wird lauter, epischer, mit einem Beat unterlegt und… der Star kommt! Er betritt die Bühne und rockt ab der ersten Sekunde seines Auftretens. Ich liebe diese Momente, ich liebe Intros. Und so liebe ich auch 24:7’s Einstieg Prelude” in sein absolut packendes Album.

Die Menge wird kurz still, der DJ dreht den Sound herunter bis,… ja, bis der Beat wieder einsetzt, die Lichter werden hell und die Melodie fetzt. NAEON gibt vor, wohin die Reise mit 24:7’s Werk gehen wird. Wir bewegen uns hier im Bereich Synthwave, allerdings auch mitten durch die guten alten Arcade-Zeiten, als Beat em ups wie Street Fighter” oder Double Dragon” die Automatenlandschaft der 80s beherrschten. Der Sound bleibt durchweg auf einem ähnlichen und zugleich abwechslungsreichem Pfad. Hört das Album einmal durch und pickt später einen Track heraus. Ihr werdet sofort wissen, woher dieser ist. Dabei werdet ihr allerdings nie das Gefühl haben, als würdet ihr schon alles kennen. Dafür ist 24:7 zu detailverliebt. Die Tracks leben und wandeln sich binnen kürzester Zeit. Dabei sind die BPM nie fix. Sie wechseln von actionreich-schnell zu romantisch-gemächlich und auch gerne wieder zurück.

Nehmen wir Singularity” als wunderbare Hommage an Airwolf, bzw. das Main Theme der Serie.

Oder wie wäre es mit dem Track Timeless”, der einer gechillten Autofahrt dem Sonnenuntergang entgegen gleichzusetzen ist.

Das Album NAEON ist ein ganz großes MUST HAVE! Hier war ein Synthwave-Künstler am Werk, der sein Handwerk versteht und dessen Liebe zur Musik und den guten alten 80s zu jeder Zeit spürbar ist.

24:7 - NAEON Tracklist & Highlights

1. Prelude 02:32
2. NAEON 04:53
3. Halcyon 04:41
4. Supervention 05:37
5. Galactic 04:10
6. Equinox 04:22
7. Singularity 04:47
8. Runner 04:42
9. Escape 05:04
10. Timeless 03:57
11. Illuminate 05:31
12. NAEON pt.II 05:46
13. Golden Age 03:59

Nächste Beiträge Sequencer - Voyager Album Review Erst vor kurzem hatte ich im aktuellen Synthwave Overflow auf Sequencers “Voyager” hingewiesen und dieses nicht zu Unrecht auf Platz 1 der Previews Cloud Battalion - Storm City EP Review Gebt es zu, ihr kennt doch alle diese Cheesy-80s-Actionflicks mit all ihren dummen Onelinern, der abgedrehten Action und wunderschönen Babes sowie
Neueste Beiträge Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review Synthwave im Tatort!