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A God Somewhere Review

Was, wenn du urplötzlich von einem auf den anderen Tag Superkräfte hättest? Du könntest fliegen, du könntest Sachen nur mit deinem Willen bewegen und du wärst unverwundbar. Wie würde das dein Leben und das Leben aller Menschen um dich herum verändern? A God Somewhere” nimmt sich dieser Thematik auf überwältigende Art und Weise an.

Eric, Hugh, Sam und Alma

4 Personen, deren Schicksal nach einer gewaltigen Explosion geradezu erschüttert wird. Eric überlebt die Explosion seines Hauses nicht nur, er mutiert zu einer Art Gott und ist fortan eine gänzlich andere Person. Die starke Freundschaft zu seinem Bruder Hugh mit seiner Frau Alma und seinem besten Freund Sam wird auf eine harte Probe gestellt. Erst vollbringt Eric ein Wunder nach dem anderen. Er rettet unzählige Leben und ist sowas wie der scheinbar unverzichtbare Superheld. Allerdings gerät nach einiger Zeit alles aus den Fugen. Eric ist der ganze Trubel zuviel. Er verstreitet sich mit seinem Bruder und zieht sich immer mehr zurück, bis er seine gewaltige Macht gegen die Menschen einsetzt.

Rachegott?

Die erste Hälfte des Comics beschäftigt sich damit, wie Eric mit seiner neuen Macht umgeht. Wird er wahnsinnig davon oder setzt er sie für etwas Gutes ein? Zu Beginn zieht er sich etwas zurück und hilft vielen Menschen. In der zweiten Hälfte allerdings hat er keine Lust mehr auf die Menschen, die diesen Planeten nur vernichten, immer Krieg führen, für nichts gut sind. Eric will eigentlich seine Ruhe, was dummerweise irgendwie bedeutet, dass viele andere sterben müssen.

Von jetzt an wird es hart. Die Panels sind blutgetränkt und mit Gedärmen gefüllt. Eric lässt Menschen nicht einfach nur verschwinden. Er zerreißt sie, zertritt Köpfe, erschlägt sie und vieles mehr, was mithilfe der expliziten Zeichnungen sehr grausam wirkt.

Eine Hommage an das Leben?

Wie geht ein Mensch mit unendlicher Macht um? Welche Auswirkungen hat das auf sein Umfeld und ihn selbst? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich der Comic auf äußerst realistische Art und Weise. Wir haben es hier mit einer von unzähligen Varianten zu tun, zu der Macht führt, auch wenn diese vermutlich die häufigste ist.

Ich war beeindruckt, gefesselt und leicht verstört von dieser bildgewaltigen Geschichte. A God Somewhere” ist ganz großes Kino. Man kann sich gut in die Figuren hineinversetzen und durchlebt die Einzelschicksale höchstpersönlich, auch wenn man nicht immer alle Taten nachvollziehen kann.

Fazit

A God Somewhere” ist hervorragend geschrieben und erstklassig in Szene gesetzt. Die Geschichte ist ein außergewöhnlicher Seitenhieb auf die heutige Zeit.

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