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A Long Way Down Filmkritik

Vier Personen treffen sich auf dem Dach des höchsten Towers in London. So weit, so normal. Wäre da nicht der Umstand, dass alle vier Selbstmord begehen möchten. Und das in der begehrtesten Nacht für Selbstmorde auf dem begehrtesten Tower für Selbstmörder. Logisch, dass man da selbst für einen beherzten Sprung nicht einmal allein sein kann…

„A Long Way Down“ erzählt die Geschichte von vier gänzlich unterschiedlichen Charakteren, die sich durch eine Gemeinsamkeit kennen lernen, der Sehnsucht nach dem Tod. Was jetzt irgendwie dramatisch und selbstmörderisch klingt, ist in Wahrheit doch ganz amüsant. „A Long Way Down“ trumpft durch seine außergewöhnlichen Figuren, verliert sich dafür aber seltsamerweise in Gewöhnlichkeit. Der Film dümpelt tatsächlich etwas vor sich hin, allerdings deutlich positiver als so manch anderer Film, den ich in den letzten Wochen gesehen habe. Denn selbst ohne große Überraschungen macht das Gesehen hier richtig Spaß.

Müsste man bei „A Long Way Down“ DEN Pluspunkt nennen, so wären es die Schauspieler, sowie die spürbare Harmonie untereinander. Pierce Brosnan gibt sich einmal mehr in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle, die er gut auszufüllen vermag. Aaron Paul darf als Pizzabote des Todes erneut den Unnahbaren geben und reiht sich so geschickt in seine letzten Rollen aus Breaking Bad“ und Need for Speed ein. Komm schon Aaron, du kannst mehr! Imogen Poots, hier binnen kürzester Zeit erneut zusammen mit Aaron Paul in einem Film zu sehen, ist Frohnatur und Depression in einem. Sie gibt damit das heimliche Highlight des Films. Und zu guter letzt Toni Collette als schüchterne Mutti, die immer mehr aus sich herauskommt. Schön und überzeugend gespielt, immer weiter so Toni!

Fazit

„A Long Way Down“ ist definitiv sehenswert, aber weniger lustig, als der Trailer suggeriert und vor allem auch weniger dramatisch als man denken mag. Allerdings stimmt die Mischung und so ein bisschen Gewöhnlichkeit zum Wohlfühlen ist doch auch nicht schlecht.

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