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All Is Lost Filmkritik

Irgendein Mann, eine Nussschale, kein Wort. All Is Lost“ - Gravity im kühlen Nass. Wobei, in Gravity“ wurde zumindest gesprochen.

All Is Lost“ erzählt uns die Geschichte von… äh, ja Moment mal! Von wem eigentlich? Unser stiller Seefahrer hat keinen Namen. Robert Redford ist einfach nur ein Mann, der von einem Zufall“ in den nächsten treibt. Warum er sich auf den Weltmeeren herumschaukeln lässt, wird nicht geklärt. Und so ergibt sich das K.o.-Kriterium schlechthin schon in den ersten Minuten: Man baut keinerlei Bindung zu ihm auf.

Im Film tuckert der Mann gegen einen Container im Meer, der ein großes Loch in das Segelboot reißt. Nach und nach flickt er dieses, schippert aber einem Sturm entgegen, der das Boot nicht nur umwirft, sondern dafür sorgt, dass der Mann im Rettungsboot Platz nimmt und sich dort durchschütteln lässt. Kleines Detail am Rande: Anfangs bindet er das Rettungsboot noch am untergehenden Segelboot fest. Gute Idee..! Aber glücklicherweise geht dieses erst unter, als er die Verbindung trennt!(!!) Und so guckt der Mann immer mal wieder etwas traurig, vor allem aber gleichgültig. So gleichgültig, wie er mir von Anfang an schon ist. Sogar so gleichgültig, dass ich laut auflachen musste, als er mit dem Kopf voran gegen eine Metallstange fiel. Ungewollte Situationskomik.

Ich konnte dem Film wirklich gar nichts abgewinnen. Er ist langweilig, viel zu ruhig und irgendwie Gravity 2“ im Wasser, nur sehr viel schlechter. Wirklich schlimm daran ist auch der Umstand, dass man nicht einmal behaupten könnte, dass Potential da gewesen wäre.

Robert Redford vergeudet nach seinem Auftritt in The Return Of The First Avenger einmal mehr sein Talent. Zwar mag seine Darbietung in irgendeiner Art und Weise beeindruckend sein, doch genau diese Art und Weise muss mir erst einmal jemand erklären.

Fazit

All Is Lost“ ist so packend wie wie die Story vom umgekippten Sack Reis in China. Irgendein Mann, eine Nussschale, kein Wort - das ist zu wenig!

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