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American Ultra Filmkritik

American Ultra” oder Auf den Leim gegangen” - also ich. Und alles fing so harmlos an: Ich sah mir einen Trailer aus der dazugehörigen Pressemeldung an und erwartete eine schöne Drogenkomödie mit ein wenig Action. Bekommen habe ich allerdings eine brutal angehauchte Agentenverschwörung mit einem sich selbst spielenden Jesse Eisenberg.

Zurückspulen.

Mike Howell (Jesse Eisenberg) und Phoebe Larson (Kristen Stewart) sind stoned, zugedröhnt, high - einfach alles, was ihnen Spaß macht. Bis sich eines Tages jemand an Mikes Wagen zu schaffen macht, dieser aus dem Supermarkt, in dem er arbeitet, hinausspaziert und beide Schurken - verständlicherweise in Schwarz - mit einem Löffel brutalst niederstreckt. Nun gilt es herauszufinden, was mit Mike los ist. Nach und nach wird ihm klar, dass er ein Agent wider Willen ist, eine Waffe, die bis dato auf Sparflamme lief.

Und das war es dann auch schon. Was mir fehlt ist die Lösung für das bestehende, große Warum. Warum genau wurde Mike ausgebremst”? Warum will man ihn plötzlich ausschalten? Ja, es gibt im Ansatz Erklärungen dazu im Film, doch diese sind mir zu lapidar und an den Haaren herbeigezogen. Zudem passiert den restlichen Film über nichts, was die Geschichte wirklich voranbringen würde. Tatsächlich schlägt und ballert sich Mike durch Gegnerhorden und lässt dabei Steve-Urkel-Sprüche ala War ich das etwa?” los - nur selten witzig, zumal Eisenberg es irgendwie nie schafft nicht Eisenberg zu sein. Ich mag den Kerl, sehe in ihm aber immer nur ein und dieselbe Person.

American Ultra” ist irgendwie eine Mischung aus Kick-Ass” und Deadpool”, nur deutlich weniger gut. Der Drogen-Part wird leider nur sehr beiläufig behandelt, was sehr schade ist, schließlich hätte man daraus deutlich mehr machen können. Die offenen Wunden und abgetrennten Köpfe sorgen stellenweise für offene Münder, sind allerdings genauso schnell wieder vergessen, wie der Film an sich.

Fazit: War schon ok.

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