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Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar Review

Der Datenschutz. Heute Vormittag erst berichtete ich über den Dokumentarfilm Democracy — Im Rausch der Daten“. Zu dem Zeitpunkt als ich darüber schrieb, wusste ich noch nicht, was mich im mittlerweile 36. Asterix-Band Der Papyrus des Cäsar“ erwarten würde. Von daher war diese indirekte Kombi des Tages ursprünglich nicht geplant, stellte sich im Nachhinein aber als wunderbar passend passend heraus.

Nun, im Augenblick wisst ihr ja noch nicht, worauf ich eigentlich hinaus möchte. Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar” widmet sich unter anderem dem Thema Datenschutz, nur eben auf die Zeit 50 v. Chr. zugeschnitzt. Und genau das funktioniert mit hintergründigem Wortwitz so wunderbar wie Jean-Yves Ferris Story im Allgemeinen.

Der aktuelle Asterix-Band wirkt einerseits wunderbar vertraut, andererseits aber topaktuell, mitten im Zeitgeschehen und ungewöhnlich verjüngt. Didier Conrads Zeichnungen hingegen zeigen uns Asterix, Obelix, Idefix und all die wunderbaren Gallier, Römer und Randfiguren so, wie wir sie seit jeher kennen und lieben. Hier wich die Überraschung dem vertraut-geliebten Bild, und das ist auch gut so.

Die Geschichte handelt - dem Titel entsprechend - vom Papyrus des Cäsar, Cäsars erstem Buch, dem ein Kapitel der Zensur zum Opfer fällt. Doch wie es mit zensiertem Material nun einmal ist, auch das kommt irgendwann in Umlauf und will daraufhin gestoppt werden. Da dieses Kapitel aber direkt mit den Galliern zu tun hat und es den Weg zu genau diesen findet, ist etwas öder Chaos mit liebevollem Witz vorprogrammiert. So kam Jean-Yves Ferri auch nicht umher, so manch einer Figur neue Facetten beizubringen, bzw. auf weitere tagesaktuelle Geschehnisse einzugehen.

So gut mir der Band auch gefallen hat, insgesamt erschien er mir doch etwas zu aktuell. Ich habe zwar nichts gegen Anspielungen und Seitenhiebe auf das Weltgeschehen, bevorzuge diese allerdings - vor allem bei Asterix-Comics - noch deutlich subtiler verpackt. In meinen Augen machte Jean-Yves Ferri seine Sache wirklich gut, distanzierte sich allerdings zu wenig von Goscinny, um wirklich aus dem Schatten des Schöpfers der Asterix-Comics hervorzutreten und doch so weit, dass sich Asterix ungewöhnlich anders anfühlt.

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