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Batman — The Dark Knight 12 Review

Wieder einmal ist Batman in den Händen von Scarecrow und wieder einmal wurde ihm das Angstserum verabreicht und wieder einmal kämpft Batman mit seinen eigenen Dämonen, sprich mit dem Verlust seiner Eltern.

Batman - The Dark Knight” ist eigentlich eine unheimlich starke Batman-Serie, die aktuell beim Panini-Verlag erscheint. Doch diese Ausgabe 12 hat mir bisher am wenigsten gut gefallen, wenngleich sie doch zumindest gut geschrieben und vor allem auch toll gezeichnet ist.

Batman - Spieglein, Spieglein

Warum war ich mit diesem Heft nicht ganz so zufrieden? Das lag vor allem daran, dass ich genau dieses Spielchen zwischen Batsi und Scarecrow schon viel zu oft erlebt habe. Eigentlich sollte Batman mittlerweile ausreichend Gegenmittel in seiner Blutbahn haben, um gegen das Angstserum anzukommen, aber irgendwie scheint es so gut wie nie zu klappen. Und so kämpft er gegen Angst und Schrecken, lässt sein Versagen” als Kind immer und immer wieder Revue passieren, sodass Ermüdungserscheinungen auf Seiten der Leser vermutlich nicht ausbleiben - zumindest bei mir nicht. Ich bin mir mittlerweile mehr als bewusst, wozu Scarecrow in der Lage ist und was Batman quält. Auch weiß ich, dass Batman keine Angst haben darf und will. Im Endeffekt wusste ich einfach alles schon vorher und war nach diesem Heft genauso klug wie vorher. Doch wie gesagt - es war toll geschrieben und noch besser gezeichnet.

Fans der Serie werden mir vermutlich zustimmen. Es passiert einfach nichts neues, und selbst ein Teil von Scarecrows Kindheit und Jugend, der mir bis dato nicht bekannt war, macht diese halbgare Geschichte nicht wett. So bleibt eigentlich ein klassisches Batman-Heft, dass man sich theoretisch sparen kann, wäre da nicht die Nightwing-Geschichte…

Nightwing - Umgedreht

Nightwing” ist eine unglaublich starke Serie aus den New 52” von DC und meiner Meinung nach völlig unterschätzt. Ab dem ersten The Dark Knight”-Heft hatte ich auch wahnsinnig viel Spaß mit Dick Grayson in seiner blauen Nightwing-Uniform, sowie seinen Geschichten rund um den Zirkus, sowie Verschwörungen und auch den Kampf gegen die Eulen, der eigentlich gar nicht mal so besonders war wie erst angepriesen.

Im mittlerweile 12. The Dark Knight”-Heft muss sich Nightwing gegen Paragon behaupten, und das nicht zu knapp. Denn eigentlich bestehen die wenigen Seiten aus einem endlosen Kampf der vor allem durch die Zeichnungen imposanter wirkt als er eigentlich ist. Ich denke, dass ich nicht zuviel verrate wenn ich sage, dass Nightwing sich nicht allzu schwer tut, obgleich er einige Verletzungen in Kauf nehmen muss. Viel wichtiger ist der Zusammenhang, der sich während dem Kampf ergibt. Dazu schließen sich ein paar Kreise bis hin zu den ersten Heften. Man sollte demnach von Anfang an dabei sein, um überhaupt einigermaßen durchzusteigen, ist aber danach wieder um einiges klüger. Ich persönlich hätte es ohne einen Blick in das angesprochene Vorgängerheft allerdings nicht so ganz kapiert. ;)

Die Nightwing-Geschichte stellte für mich das Highlight des Heftes dar - und ich kann es gar nicht oft genug erwähnen - Nightwing ist cool!

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