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Batman #27 — Jahr Null Review

Und weiter geht es mit Jahr Null, Bruce Waynes Entwicklung hin zu Batman. Der Cliffhanger am Ende des letzten Heftes wird leider (noch) nicht aufgegriffen. Dafür aber vergnügt sich der Leser mit mehreren Zeitsprüngen seitens Bruce, der einmal mehr die berühmte Fledermaus-Szene durchlebt, als 19-Jähriger Fluchtwagenfahrer in Rio De Janeiro wird, als 21-Jähriger technische Finessen erfährt und schlussendlich als 24-Jähriger in Norwegen mächtig draufhaut. Vom Aufbau her erinnern diese Epochen stark an Christopher Nolans Batman Begins. Und vielleicht haben sie mir gerade deshalb so gut gefallen…

Zu Beginn wird Bruce übel zugerichtet. Red Hood und seine Gang überraschen ihn zuhause und schlagen buchstäblich die Freude aus seinem Gesicht. Letztendlich schleppt er sich mit einer üblen Schusswunde zu Alfred, der ihn nicht das letzten Mal zusammenflicken sollte. Bruce schämt sich an der Büste seines Vaters und erfährt - wir kennen das ja - die Geburt der Fledermaus. Bis dahin aber ist alles neu und wirklich ansehnlich.

Zeit- und Ortssprung. Bruce lernt beim besten Fluchtwagenfahrer der Welt, ist allerdings nicht so ganz mit seinen Methoden zufrieden, die da heißen, wer im Weg steht, wird ermordet. Dennoch lernt Bruce solange, bis er alles weiß. Daraufhin erlebt der Mörder sein blaues Wunder. Diese kleine Story lässt früh Bruce’ Sinn für Gerechtigkeit erkennen. Allerdings sieht er ungewohnt lange darüber hinweg, teils aus Eigennutz, vor allem aber für seine bevorstehende Zeit als Dunkler Ritter.

Von einem verrückten Professor lässt er sich mit allerhand Erfindungen einsperren. Die Erfindungen funktioniert nicht und Bruce ist dem Tode nahe. Dennoch schafft er es irgendwie zu entkommen und lernt so zu improvisieren, was sich als enorm wichtig für seine Zeit als Batman herausstellen soll. Diese kleine Story wirkt irgendwie kantig und unfertig, zeigt aber dennoch die Intention des Autors.

Zuletzt kämpft Bruce mit Vollbart in Norwegen und macht einen nach dem anderen fertig, bis keiner mehr übrig ist. Bruce lernt diesmal also an anderer Stelle kämpfen und gewinnt schließlich auch. Auch diese Erfahrung ist wichtig für die Zukunft und erinnert zudem am stärksten an Bruce’ Ausbildung in Batman Begins.

Das zweite Heft rund um Jahr Null gefiel mir noch einen Deut besser als das erste. Ich mochte diese kleinen Entwicklungs-Zeitsprünge enorm gerne, wünsche mir aber im nächsten Heft wieder eine durchgehende Geschichte. Wer weiß, vielleicht geht mein Wunsch ja in Erfüllung. ;)

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