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Batman: Arkham Origins (PS3) Test

Wie gut ist das denn? Endlich darf ich Batmans erste Jahre nachspielen. Dazu noch mit der gewohnt guten Steuerung, einer ansprechenden Grafik und einem Batman, der wie die Gurke am Seil an Häusern entlang gezogen wird.

Ersteindruck: Toll. Man startet Batman: Arkham Origins” und fühlt sich sofort wie zuhause. Die Steuerung: So bekannt wie einfach oder komplex - wie man es eben sieht. Kämpfen allerdings kann man immer noch mit 2 Schlagtasten. Mehr ist im Endeffekt nicht nötig, wird aber empfohlen. Für das gesamte Repertoire an Schlägen und Gimmicks muss ich wieder Erfahrungspunkte freispielen, die ich logischerweise erst einmal in meine Rüstung stecke. Mein Gott, wie lange habe ich gegen Deathstroke verloren, bis ich mal darauf kam, mit 6 Erfahrungspunkten die Rüstung bis ins Unermessliche zu steigern. Ab dann war alles ganz einfach. Jemand schießt auf mich? HAHA, ICH BIN BATMAN! Schwierig ist das Spiel daraufhin nicht mehr, es sei denn, man spielt nicht auf dem niedrigsten oder mittleren Schwierigkeitsgrad.

Hui, ich kann komplette Tatort-Szenen zurückspulen und so weitere Hinweise entdecken. Wie geil ist das denn? Detektiv-Feeling pur, das dazu auch noch richtig toll aussieht! Und Alfred? Der labert fröhlich in der Bathöhle und über den Ohrstöpsel. Nicht, dass es je von Interesse wäre, aber missen möchte man ihn ja doch nicht. Und nach einem beherzten Sprung in ein Batfahrzeug, darf man genau diesem hinterher schauen. Selbst steuern? Leider nein.

© Warner Bros.

Zurück in die Stadt, die im Endeffekt Arkham City” gleicht, aber ein paar neu designte Räume bietet. Dazu Dauerschnee und Schurken auf allen möglichen Häuserdächern. Warum sind die da überhaupt? Ach egal. Hauptsache richtig Kloppe geben. Und das macht soviel Spaß wie eh und je. Und wenn man sich einmal aufraffen kann, nicht einfach nur durch die Stadt zu schwingen und x Nebenmissionen zu absolvieren, darf man der gelungenen Hauptstory folgen, die tatsächlich Batmans Anfangszeiten aufgreift. Wenn sich Batman fragt, wer wohl dieser Joker” sei, fragt man sich selbst, ob man wirklich ein lizenziertes Batman-Spiel spielt… (im positiven Sinne natürlich.)

Ich möchte noch einmal auf die Gurke am Seil zurückkommen. So toll die Grafik hie und da auch sein mag, ein paar grobe Schnitzer fallen auf, wirken aber eigentlich nur unfreiwillig komisch und nicht wirklich störend. So zum Beispiel Batman, der sich dank Haken mit der immergleichen (Nicht-)Bewegung irgendwo hoch- oder entlangzieht. Auge zudrücken (und das andere auch), denn nach ein paar Sekunden geht es schon wieder weiter. Dann faltet man das durchlöcherte Cape auseinander und segelt fröhlich durch die Gegend, als gäbe es keine Physik.

Batman: Arkham Origins” ist ein gelungenes Arkham”-Spiel geworden, das mir persönlich allerdings zu wenig Neues geboten hat. Klar hatte ich meinen Spaß, sehr sogar, aber ein weiteres Spiel in dieser Art braucht es nicht. Ich will demnächst Innovationen ohne Ende. Und so fällt die Wertung so gerecht wie gut aus, mit Punktabzug als Motivation für die Zukunft.

Last but not least: Toll die deutsche Batsi-Synchronstimme wieder zu haben und Christopher Drakes Soundtrack ist ein Ohrenschmaus!

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