|||

Batman of the Future 1: Die Rückkehr von Hush Review

Ich erinnere mich zu gerne an die Batman-Zeichentrickserie, bzw. eine der zahlreichen Zeichentrickserien zurück. Es liefen ja bekanntermaßen mehrere, von denen mir allerdings nur eine so richtig gefallen hat. Welche das namentlich war - ich habe keine Ahnung. Allerdings folgte einige Jahre darauf nicht einfach nur der x-te Batman-Abklatsch, sondern ein völlig neues Konzept namens Batman of the Future”, bei dem Bruce Wayne ein alter Mann ist, der partout nicht aufhören kann für Gerechtigkeit zu sorgen. Diesen Drang lebt er fortan durch Terry McGinnis, den Batman (of the Future) aus, der mit vielerlei neuen Fledermaus-Schnickschnack ausgestattet gegen zahlreiche interessante Zukunftsgegner antritt.

Die TV-Serie lief sowohl in Deutschland, als auch in den USA sehr gut. Allerdings schaffte man es bis dato nicht, sämtliche deutsche Folgen auf DVD zu bannen. Es gibt lediglich Staffel 1 zu kaufen, eine zweite wird es nie geben - ich habe da bereits nachgefragt.

Zusätzlich zur Serie gibt es ein Comicformat, dass zum einen die Story der Serie weiterspinnt, zum anderen aber auch ein paar nette Minigeschichten hervorbrachte, wie beispielsweise die zur Rückkehr von Hush”, von der ich heute berichte. Darin darf sich Terry McGinnis nicht nur dem Schlafentzug stellen, sondern auch einem von Batmans gefährlichsten Gegnern, der es scheinbar ohne Alterserscheinungen in die Zukunft geschafft hat und so zahlreichen von Batmans alten Gegnern den Garaus macht. Wie Hush das schaffte und warum er das tut? Darum geht es in genau diesem Sammelband!

Hush ist zurück - so scheint es zumindest. Denn was sich anfangs als allzu logisch herausstellt, entwickelt sich schon bald zu einer Geschichte voller Wendungen, die erst zum Ende hin preis gibt, warum das Ganze und wer eigentlich dahinter steckt. Adam Beechen schrieb eine fantastische Geschichte, die zugleich spannend, witzig und actionreich ist. Zudem führte er nicht nur zahlreiche alte Gegenspieler Batmans wieder ein, sondern eine erfrischend junge Catwoman, auf die man allerdings nicht weiter eingeht. Mal ist sie da, dann wieder nicht. Wer sie ist, tut nichts zur Sache. Die Liebelei zum jungen Batman allerdings scheint hier ihren Anfang zu finden.

Terry McGinnis als junger Batman ist eine ziemlich coole Sau, die hier allerdings unter Schlafmangel leidet und so die eine oder andere Mission gefährdet. Wer allerdings dahinter steckt, sollte jedem klar sein: Der Soldat schlechthin, Bruce Wayne, der dem jungen Flattermann keine Ruhe gönnt. Stets muss er neue Fälle lösen, während Familie, Freizeit und die Freundin in den Hintergrund rücken. Dazu kommt noch eine ziemlich schwere Verletzung auf Seiten McGinnis, die allerdings endlich einmal wieder den weichen Kern in Bruce zum Vorschein bringt.

Wie bereits gesagt, ist die Geschichte sehr spannend und gespickt mit zahlreichen tollen Wendungen, sowie vielen beliebten Charakteren aus der alten Batman-Zeit. Neue Widersacher fehlen natürlich nicht, rücken aber mindestens genauso schnell in den Hintergrund wie Catwoman. Einerseits schade, andererseits aber auch logisch, da es sich ja nur um einen kleinen” Auszug aus der großen Comicwelt von Batman Beyond”, bei uns besser bekannt als Batman of the Future”, handelt.

Ryan Benjamin hauchte dem Geschehen optisches Leben ein, das stark an die Zeichentrickserie erinnert und sofort zu gefallen weiß. Klare Kanten und harte Striche, aber zu jeder Zeit aussagekräftige Gesichtszüge. Sehr ansprechend fand ich zudem die verschachtelten Panels, die die Zukunftsmusik der Serie auf den ersten Blick erahnen lassen. Schade nur, dass Neueinsteiger selbst damit etwas in die Röhre gucken. Diese werden zwar sicherlich ihren Spaß haben, aber einige Zusammenhänge ohne Ergebnis hinterfragen.

Fazit

**“Batman of the Future 1: Die Rückkehr von Hush” hat mir aufgrund der tollen Wendungen, der flüssig erzählten Geschichte und den ansprechenden Zeichnungen wahnsinnig gut gefallen, zumal eine kleine Anspielung auf einen etwas älteren (und meinen Lieblings-)Batman-Comic namens Batman: Hush vorkommt.

An alle Fans des Schwarzroten Batman - zuschlagen!**

PS: Eine Fortsetzung gibt es bereits! Ich hoffe, dass Panini auch diese demnächst für uns übersetzt und in einem genauso tollen Paperback zusammenfasst! :)

Nächste Beiträge Batman: Arkham City 2 Review “Batman: Arkham Origins” steht in den Startlöchern und erscheint noch dieses Jahr für die Konsole eurer Wahl. “Batman: Arkham City” war bekanntlich Batman – The Dark Knight 12 Review Wieder einmal ist Batman in den Händen von Scarecrow und wieder einmal wurde ihm das Angstserum verabreicht und wieder einmal kämpft Batman mit
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)