|||

Batman: The Dark Knight Returns (Teil 2) Filmkritik

Ihr erinnert euch? Teil 1 setzte den Schlussstrich beim Joker. Teil 2 setzt genau da an und lässt den Spaßmacher bis zum bitterbösen Ende nicht mehr aus dem Rampenlicht treten.Willkommen zurück bei Batman: The Dark Knight Returns“, Frank Millers Neuinterpretation Batmans. Alle Filme und Geschichten, die nach Frank Millers Werk erschienen, basieren sozusagen auf seinen Ideen. Und so ist es nur wenig verwunderlich, dass der Kultcomic auch als Zeichentrick funktioniert. Der Vorteil liegt auf der Hand: Eine fantastische Geschichte ist gegeben. Man muss sie nur noch mit passenden Stimmen, gelungenen Animationen und einem zielsicheren Soundtrack versehen.

Wer den Comic kennt und liebt macht auch mit dem 2. Teil des Films nichts falsch, soviel vorweg. Ihr seid keine Comicleser? Dann aufgepasst: Bruce Wayne hat sich vom Geschäft der Verbrechensbekämpfung abgewandt, ist dann aber mit über 50 Jahren auf dem Buckel noch einmal ins schwarze (oder auch ganz dunkelgraue) Kostüm gestiegen, um die Straßen Gothams einmal mehr vom Abschaum zu säubern. Das gelingt ihm auch soweit, bis der Joker unablässiger und diabolischer denn je zu morden beginnt. Kein Wunder also, dass es auf einen Showdown hinaus läuft, den man so nicht erwartet hätte. Passenderweise findet dieser auf einem Jahrmarkt statt, der Jokers Irrsinn visuell unterstreicht.

Batman ist ein alter Haudegen. Und das trifft hier mehr denn je zu. Trotz seines Alters legt er sich mit Jedermann an. So auch mit Superman, der mittlerweile dem Staat dient. Der Kampf gegen Superman ist episch und eines der vielen Highlights des Comics und damit auch des Films. Es ist dabei allerdings nicht so, dass ihre Beziehung auf die Probe gestellt wird, vielmehr verfestigte Frank Miller diese und zeigte einmal mehr, dass Freundschaft über den Tod hinausgeht.

Ich bin erneut begeistert von der Verfilmung und finde, dass man diese nicht besser hätte machen können. Sehr gefallen haben mir die deutschen Synchronstimmen, sowie der Soundtrack, der abermals aus der Feder des bislang unterschätzten Christopher Drake stammt.

Eine Warnung am Ende: Das ist der beste Batman-Film aller Zeiten! Ich übernehme keine Haftung für eventuell auftretende Schäden durch zuviel Spaß. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Alfred.

Nächste Beiträge The Wolf of Wall Street Filmkritik Was sind Biopics? Filme, die wahre Ereignisse nacherzählen. Und was sind sie noch? Zumeist ziemlich langatmig. Kennt ihr Martin Scorsese? Der gute Ernest & Célestine Filmkritik „Ernest & Célestine“ ist Kandidat für die diesjährige Oscar-Verleihung. Ob es der französische Zeichentrick allerdings schaffen könnte, den
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019