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Battleship Filmkritik

Es ist so: Man hat tatsächlich versucht, ein Brettspiel” zu verfilmen. Und tatsächlich gibt es ähnliche Spielzüge” sogar im Film. Doch Battleship” hat noch weitaus mehr zu bieten. Unter anderem zahlreiche, mehr oder weniger motivierte, Darsteller, denen vor allem das Drehbuch einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Schließlich ist es so, dass ein paar Außerirdische auf die Erde kommen und scheinbar nur ein paar Schiffe die Welt retten können. Dass dabei ganz wenig Platz für sinnvolle Dialoge ist, war mir bereits nach den ersten Minuten klar. Und obwohl sich Battleship” scheinbar selbst nicht ernst nimmt, ist der Film einfach nur doof, dafür aber effekttechnisch allererste Sahne.

Natürlich muss ich ein paar Worte über die Darsteller verlieren, die problemlos auch andere hätten sein können. Taylor Kitsch zum Beispiel sieht mit kurzen Haaren ungefähr so aus, wie er auch spielt. Schlecht. Rihanna bekam meiner Meinung nach zuviel Screentime spendiert. Das tat dem Film nicht wirklich gut, hat aber aufgrund der allgemeinen darstellerischen Leistungen das bereits übergelaufene Fass nicht weiter strapaziert. Zudem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen, dass Rihanna eine furchtbar breite Nase hat. Also hat sich das Ansehen doch irgendwie gelohnt. Der Rest der Crew”, mitsamt Liam Neeson, gehört sich einfach nur versenkt. Aber man soll sich ja nicht darüber aufregen. Wer Battleship” sieht, bzw. ansehen will, muss sich darüber im klaren sein, dass er einen völlig hirnlosen Actionfilm mit tollen Effekten ansieht. Dabei sind eben nicht nur die Aliens, sondern auch zahlreiche Darsteller lediglich als Kanonenfutter geeignet.

Sehr amüsiert habe ich mich zudem über den Soundtrack. Dieses halbgare Techno-Rock-Score-Geblubber, das die Nerven strapazieren will und es auch schafft. Allerdings nicht im (gewünscht) positiven Sinne. Und wo ich schon bei den Nerven bin. Hin und wieder kam sogar ein klein wenig Spannung auf, auch wenn im Endeffekt jeder Schritt vorhersehbar und das Ende irgendwie total (Taylor) Kitsch-ig ist.

Fazit

Battleship” hat mich selbst für einen Nur-Actioner nicht begeistert und ich werde mir den Film nicht nie mehr ansehen, auch wenn die Effekte mitsamt gelungenen Surround-Einsätzen tatsächlich eine tolle Präsentation für das Heimkino hergeben würden.

PS: Battleship” gibt es seit heute auf Blu-ray und DVD.

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