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Blitz — Cop-Killer vs. Killer-Cop Filmkritik

Madame Tussaud hätte ihre wahre Freude mit Jason Statham. Seine zwei Gesichtszüge, böse Schauen, und nicht ganz so böse Schauen, sind weder im Film, noch für die Wachsfigurenkönigin eine Herausforderung. Trotzdem mag ich diesen Kerl. Er ist hart, und ein Actionstar, wie man ihn seit Schwarzenegger oder Stallone nicht mehr gesehen hat. Kein Wunder, dass er auch bei den Expendables mitmischt.

Statham spielt - wie schon so oft gesehen - den versoffenen, übel gelaunten Cop, der den bösesten aller Bad Guys fangen muss. Dass dabei fleißig von anderen Filmen geklaut wurde, ist nicht wirklich schlimm, da Aidan Gillen die Rolle des gestörten Cop-Killers absolut sehenswert verkörpert. Zumindest für ein B-Movie.

Und wo wir schon beim B-Movie sind,… Der Film ist nicht wirklich gut und nicht wirklich schlecht. Die Actionszenen sind zu lahm, die Kameraeinstellungen zu unprofessionell und auch die Musik klingt eher nach 70er-Disko als brisanten Actionfilm. Trotzdem hat man zeitweise seinen Spaß, wenn wieder einmal der - ebenso abgekupferte - Killer auftritt, oder Statham einen seiner 3 coolen Sprüche im Film loslässt.

Eine Bewertung für Blitz” ist schwierig. Der Film ist eine der besseren Direct-to-Video Produktionen, aber keinesfalls gelungen. Dafür hat man vieles schon zu oft gesehen. Jason Statham bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und auch sonst wirkt vieles einfach nur schnell zusammengeschustert. Nahezu alle Darsteller gleichen einem schlechten Fußballspiel. Alle halten den Ball möglichst flach.

Gefallen haben mir, wie schon gesagt, die Leistung von Aidan Gillen und die 3 guten Sprüche im Film. Für B-Movie Fans ist der Film bedingt empfehlenswert. Alle anderen machen den großen Bogen ins Mainstream-Kino.

DVD

Die DVD bietet ein passables Bild mit guten Farben, aber keiner perfekten Schärfe. Ebenso störten mich einige Doppelkonturen. Der Ton war ok und die Extras so lala. Das war’s auch schon. Kurz aber bündig.

Fazit

Blitz” wurde vermutlich blitzschnell abgedreht. Daraus ergibt sich ein unterforderter Statham, billige Action und Kirmes-Soundtrack. Wir haben es hier mit einer typischen B-Movie Produktion zu tun, die Aidan Gillen mit seiner Performance leicht aufwertet. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht.

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