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Boyhood Filmkritik

Wie ist das wohl, wenn man einen Film über das Erwachsen werden dreht und dabei nicht auf unterschiedliche Darsteller setzt? Regisseur Richard Linklater startete im Jahr 2002 ein ganz besonderes Projekt. Er folgte über 12 Jahre einem (schauspielerisch) heranreifenden Jungen (Ellar Coltrane), sowie seiner ebenfalls heranwachsenden Filmschwester (Lorelei Linklater) und zwei wunderbar agierenden und ebenso alternden Schauspielern (Patricia Arquette, Ethan Hawke) mit der Kamera. Das Ergebnis ist Boyhood“, ein Film über das Leben an sich - so schön und schlimm es manchmal sein kann.

165 Minuten Drama muss man erst einmal aussitzen. Mit dieser Laufzeit ist Boyhood“ nicht nur für den Allerwertesten harte Arbeit. Auch verlangt er Überwindung, die nicht immer flüssig erzählte Geschichte zu verfolgen. Richard Linklater vermochte es seine gewöhnliche Geschichte in wunderschöne Bilder zu packen, diese allerdings nicht durch nennenswerte Highlights anzureichern. Ja, Boyhood“ ist das wahre Leben, doch ein Film ist ein Film, von dem ich mir immer etwas mehr Unterhaltungswert erhoffe. Und gerade bei den 165 Minuten Laufzeit (ich erwähne das gerne, nicht wahr?) fehlte mir das gewisse Etwas. Und so kam mein alter Feind - die Langeweile - ins Spiel.

Ich wollte Boyhood“ lieben, ja, ich versuchte es sehr. Doch gerade dieser zwanghafte Versuch einen Film zu lieben macht das vieles kaputt. Und so prallte Boyhood“ bei mir gegen eine Wand.

Richard Linklater bewies Mut und Einsatz für ein beinahe schon einmaliges Filmerlebnis, dafür meinen allergrößten Respekt. Dennoch ist Boyhood“ zu einem großen Teil Arthouse, und bei diesem Genre tue ich mich seit jeher schwer. Und so wird es vermutlich auch dem einen oder anderen gehen. Entweder man liebt den Film oder man mag ihn nicht ganz so sehr. Wenigstens eines wird man nicht tun: Ihn hassen. Dafür ist er zu gut.

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