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Breaking Dawn — Biss zum Ende der Nacht (Teil 2) Filmkritik

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 2) ließ lange auf sich warten. Doch jetzt ist es endlich soweit. Die Frage ist nur, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat?

In Breaking Dawn 1 gab es ein paar Überraschungen und Probleme. Bella wurde schwanger und starb daraufhin beinahe, schlug allerdings zum Ende hin ihre rot leuchtenden Vampiraugen wieder auf. Dann war erst einmal Schluss und den gebannten Zuschauern fiel aufgrund des fiesen Cliffhangers die Kinnlade herunter. Ein Glück, dass Teil 2 genau da ansetzt. Bella steht auf, erkennt ihre schärfer gewordenen Sinne und begibt sich zu Edward, nur um diesen - dank ihrer neu erlangten Kräfte - beinahe zu erdrücken. Kurz darauf gehen beide auf die Jagd, bei der sich Bella sehr schnell vom Menschenblut distanzieren kann. Zurück beim Haus der Cullens angelangt, geht sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und streitet sich mit Jakob, nur um sich wenige Augenblicke später wieder mit ihm zu versöhnen. Also alles wie immer. Oder etwa doch nicht? Nein, denn die Volturi haben sich dazu entschieden, die Cullens anzugreifen. Nach Alice’ Vision versammeln die Cullens zahlreiche Familienmitglieder und Freunde um sich, um den letzten, großen Kampf gegen die Volturi anzutreten.

Die Geschichte präsentiert sich wie gewohnt: Heile Welt, was ist das? Herbeigeführte Missverständnisse sorgen für den notwendigen Inhalt des Films. Hier erwartet einen gewohnte Twilight-Kost in Form von gut aufgelegten, aber leicht demotiviert wirkenden Darstellern mit dem Tiefgang eines Ruderboots. Zwar kann man auch im letzten Teil von einem gewissen darstellerischen Fortschritt sprechen, aber leider immer noch nicht von wahrer Schauspielkunst. Darum ging es bei den Twilight”-Filmen allerdings noch nie. Hier geht es um Herzschmerz und die Liebe fürs Leben. Stephenie Meyer schuf rund um das Thema Liebe wahrlich großartige Bücher für all die Jugendlichen, die dem rauen Alltag entfliehen wollen. Auch die Verfilmung Breaking Dawn 2” führt in eine fantastische Welt ohne Grenzen, weiß zu fesseln und macht definitiv Spaß.

Ich mag die Twilight”-Filme (trotz meines Geschlechts :)) eigentlich ganz gerne. Doch wie auch bei den Teilen vorher muss ich so einiges rot anstreichen. Hier vor allem den dürftig behandelten Mittelteil, der nur langsam zum heiß erwarteten Showdown führt. Es mag vielleicht interessant sein, all die anderen Vampire kennenzulernen, ihre Fähigkeiten zu erforschen und Jakobs Waschbrett zum hundertsten Mal zu betrachten, aber der wahre Anspruch fehlt leider. Die Charaktere werden im Gegensatz zu Teil 1 weitaus oberflächlicher behandelt. Das spürt man zu jeder Sekunde und es tut dem Film nicht wirklich gut. Was dem Film hingegen so richtig gut tut, ist der geniale Twist zum Ende hin, der mich absolut überrascht und fasziniert hat.

Fazit

Breaking Dawn 2” ist altbewährte Schonkost für Twilight-Fans. Das Finale ist nicht der Höhepunkt der Serie, aber vor allem durch das überraschende Ende immens sehenswert.

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