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Careful what you wish for Filmkritik

Gestern habe ich mir einen wirklich interessanten Liebesthriller zum Mitfiebern angesehen, völlig fernab aller Blockbuster, direkt auf Blu-ray (seit dem 3. April 2015). Careful what you wish for“ erzählt die Geschichte eines Teenagers, der sich in die Frau seines Nachbarn verliebt. Aus dieser Liebschaft entsteht gefährliche Liebe und Leidenschaft, die alsbald ihr jähes Ende findet. Doch damit nicht genug. Careful what you wish for“ entwickelt sich mehr und mehr zu einem wendungsvollen Kunstgriff, dem lediglich die fehlenden großen Namen den Sprung auf die große Leinwand verwehrt haben.

Isabel Lucas und Nick Jonas - zwei Schauspieler, von denen man sicher (noch nichts) gehört hat. Und um ehrlich zu sein habe ich vor diesem Film auch noch nichts von und mit ihnen gesehen. Umso mehr überraschte mich allen voran Nick Jonas, der Liebe und Tragödie überzeugend zu vermitteln wusste. Isabel Lucas hingegen durfte als Hungerhaken mit ihren wenigen weiblichen Reizen vom noch weniger ausgeprägten Talent ablenken. Aber wie auch immer, was bei diesem Film wirklich zählt ist die Geschichte, und die ist in der Tat so unterhaltsam wie spannend.

Besonders der Stilbruch in der Mitte des Films weiß einerseits zu enttäuschen, andererseits aber auch vollends zu gefallen. Denn vom Beziehungstrara mitsamt unberechenbaren Ehemann geht es hin zum verzwickten Intrigenspiel, bei dem schnell keiner mehr weiß ob er dem jeweils anderen überhaupt noch trauen kann und soll.

Careful what you wish for“ spielt mit vielen Elementen und tut sichtlich gut daran. Der Film hat ein paar Längen und manch ein Darsteller wirkt wie ein sprechender Felsblock, aber ich habe irgendwann wirklich gerne darüber hinweg gesehen. Denn obwohl der Trailer etwas anderes suggeriert, klaut Careful what you wish for“ nur wenig von anderen Filmen und bewahrt sich ein großes Stück Eigenständigkeit.

Ganz ohne Intrigen mein Fazit: Give it a try! Darstellerisches Mittelmaß trifft storytechnisch massives Grundgerüst.

Würde ich mir den Film noch einmal ansehen? Nein.

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