|||

Cloverfield Filmkritik

Ein junger Mann filmt die Wohnung des Vaters seiner Freundin. Er geht auf sie zu, wackelt ein bisschen mit der Kamera, die zwei blödeln herum. Harter Schnitt. Man sieht, wie sein Bruder seine Freundin filmt, die vor ihm her geht. Beide gehen einkaufen, gehen nach Hause, richten die Bude für eine Party her - alles auf Band. So beginnt der Film Cloverfield.

Es wurde bereits viel darüber diskutiert, dass die Kameraführung zu verwackelt sei, dass es aber so sein müsse, da es ja Amateuraufnahmen sein sollen. Was überwiegt nun? Wenn man sich den Film so ansieht, erkennt man viele tolle Effekte, die im Gewackel allzu schnell untergehen oder ein großartig animiertes Monster, das man nur alle furzlang zu Gesicht bekommt.

Allerdings hat mich der 5.1 Sound der DVD überrascht. So quietscht, kracht und rummst es ständig um einen herum. Besonderer Tipp: Die Brücke zu Beginn des Filmes. Wenn die Stahlseile reissen - genial! Hier hat sich die Ego-Perspektive dann wirklich gelohnt. Gilt das allerdings auch für den Film an sich?

Jein

Cloverfield war für mich ein Film, der super angefangen, dann aber auch superschnell nachgelassen hat. Die tollen Ideen haben anscheinend nur für die erste halbe Stunde des Filmes gereicht. Danach bekommt man den typischen Monsterquatsch ohne Michael zu sehen. Man kämpft sich durch den klischeebehafteten Film. Dass vieles vorhersehbar ist, will ich mal aussen vor lassen. Vor allem am Schluss haben sich meine Zehennägel gekringelt. By the way hat man so ziemlich alles schon vorher mal in vergleichbaren Filmen gesehen.

Was bleibt?

Es bleibt eine bessere Godzilla-Verfilmung mit tollen Effekten und einer nicht ganz so tollen Kameraführung. Story und Spannung gehen Hand in Hand flöten, sodass man sich leider irgendwann freut, diesen Film endlich geschafft zu haben.

Nächste Beiträge Felon Filmkritik Der harte Knastalltag wird von diversen Regisseuren dieser Welt immer wieder für Filme herangezogen. So auch im Direct-to-DVD Film Felon. Wade Ein Quantum Trost Filmkritik Daniel Craig alias James Bond, Mr. 007, Herr der Gadgets, Meister der Wodka Martini (geschüttelt, nicht gerührt) ist zurück. Und verzichtet gleich
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)