100% Marvel 61: Wolverine – 5 Ronin Review

100% Marvel 61: Wolverine – 5 Ronin Review

Der nicht gerade harmlose Wolverine als ein Ronin (herrenloser japanischer Samurai)? Klingt brutal gut!

„5 Ronin“ erzählt eine alternative Geschichte in der Vergangenheit mit Wolverine, Psylocke, Deadpool, dem Hulk und dem Punisher als umherziehende Ronin, die etwas gemeinsam haben: Den Drang nach Rache!

In einzelnen Episoden werden uns die Charaktere näher gebracht. Jeder besitzt indirekt seine gewohnten Eigenheiten. Der Punisher zum Beispiel verliert auch in dieser Welt seine Familie und schwört auf Rache. Der Hulk sucht innere Ruhe, findet aber nur Gewalt. Und Deadpool? Der ist so kaputt wie eh und je.

Nach und nach erfährt man, was es mit jedem dieser rachedurstigen Samurai auf sich hat. Sie kreuzen immer mal wieder ihre Wege, kennen sich aber nicht. Erst zum Ende hin hat es den Anschein, als ob alle Taten einen Sinn ergeben. Nur liegt genau das im Auge des Betrachters. Die Geschichte ist zwar gut, toll geschrieben und aufgrund des Settings nahezu originell, führt aber im Endeffekt nur zum erwarteten Schicksal eines armen Mannes.

Die originalgetreue Story wäre allerdings nicht annähernd so gut, würden die Zeichnungen durch ihren japanischen Touch diese nicht so hervorragend hervorheben. Zudem haben mir die unterschiedlichen Farbwelten für jeden Charakter außerordentlich gut gefallen. Dies sorgt einerseits für Abwechslung, andererseits für hohen Wiedererkennungswert.

Fazit

„Wolverine – 5 Ronin“ macht sehr viel Spaß beim Lesen und Betrachten. Die Geschichte ist durch das Setting originell und hebt sich geschickt von der Konkurrenz ab. Lediglich das vorhersehbare Ende trübt den guten Gesamteindruck.

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Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
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