MAX 42: Punisher – Bullseye Review

MAX 42: Punisher – Bullseye Review

Und weiter gehts mit Jason Aaron und Steve Dillon’s Punisher-Run! Nach dem genialen Erstwerk Punisher – Kingpin bescheren sie uns hier einen der tödlichsten Killer der Welt: Bullseye.

Bisher war Bullseye für mich nur ein weiterer Killer in der großen Marvel-Bösewicht-Garde. Nun weiß ich, dass der Typ einfach nur geisteskrank ist. Denn wer u. a. Frauen und Kinder ohne mit der Wimper zu zucken tötet, hat es verdient, vom Punisher genagelt zu werden. (Einfach lesen,… dann wisst ihr was ich meine ;))

Apropos Punisher: Dieser ist noch nicht ganz auf dem Damm seit der Auseinandersetzung mit dem Killer aus MAX 40. Und schon taucht der nächste Irre auf, um ihn das Leben noch schwerer zu machen. Dass der gute alte Frank es wirklich nicht leicht hat, zeigen Aaron und Dillon sowohl mit Story als auch Artwork. Der Psychopath Bullseye wirkt durch die gelungenen Zeichnungen noch bedrohlicher, als es die Texte eh schon vermuten lassen. Vom irren Grinsen bis hin zum scheinheiligen Lachen zeigt uns Dillon, wie er mit nur wenigen Bildern eine grauenhafte „Realität“ schaffen kann.

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Im Gegensatz zu MAX 40 wurden dem Punisher deutlich mehr Auftritte spendiert. Das Hauptaugenmerk liegt aber trotzdem bei einer Person: Bullseye!

Ich muss sagen, ich bin wieder einmal begeistert und werde die Arbeit dieses Top-Teams weiterhin verfolgen! Außer wenigen Schnitzern bei den Zeichnungen, z. B. den teilweise sehr ähnlichen Gesichtern unterschiedlicher Personen oder den immer noch zu hellen Farben, gibt es absolut nichts an diesem Trade auszusetzen.

Fazit

Genial! Bullseye ist der Psycho schlechthin. Das Trade überzeugt durch klasse Zeichnungen und eine wieder mal hervorragende Story mit bombastischen Actionszenen, vielen Überraschungen und einem verdammt bösen Cliffhanger! Nächste Ausgabe,… wo bleibst du?

Geschrieben von
Dominik Höcht
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