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Community Staffel 3 Review

Lange hat es gedauert, doch was lange währt,…

Mit über einem Jahr Verzögerung zur 2. Staffel geht nun das Review zur 3. online, nachdem ich vorgestern die letzten 3 Folgen am Stück geguckt habe. Was heißen soll, eine ganze Stunde Greendale Seven.

Und ich möchte es kurz machen: Auch die 3. Staffel hat mich nach Anlaufschwierigkeiten schnell wieder in ihren Bann gezogen. Gerade zum Ende hin wusste sie erneut durch die Community-typische Mischung aus Comedy und Drama schlichtweg zu begeistern. Dazu viele frisch-vertraute Einfälle und Kuriositäten - fertig ist das Changgesicht. Und ebenso zum Ende hin wurde der rote Faden, der sich beinahe schon unscheinbar durch all die Staffeln hindurch zieht, sichtbarer, dicker und damit dichter. Alte und neue Lücken werden geschickt geschlossen, während der Weg in die Community-Zukunft weiterhin geebnet wird.

Wie bereits erwähnt, konnte mich die 3. Staffel vor allem zu Beginn nicht vollends begeistern. Entweder ich war zu lange raus aus dem Greendale Collage oder die etwa ersten 3 Episoden waren wirklich nicht so der Brüller. Aber spätestens ab der Kicker-Episode ging es für mich spürbar nach oben. Das Gesamtbild erschien mir ab hier deutlich stimmiger und die Clique so vertraut wie eh und je.

Die besten Episoden

  • S3E4 - Chaostheorie
    Was wäre wenn. Eine gute Frage, der in dieser Episode grandios nachgegangen wird.
  • S3E13 und S3E14 - Kissen oder Decken? und Die Schlacht um Greendale
    Kissenburg oder Bettenburg? Dieser Konflikt reißt die eigentlich unantastbare Beziehung zwischen Troy und Abed in einen nie zuvor gesehenen Abgrund. Zudem stellen die Episoden eine wunderbare Rückführung auf eine der früheren Episoden dar.
  • S3E20 - Das andere Universum
    Wer erinnert sich an die großartige Knetmassen-Weihnachtsepisode? Ich musste sofort daran denken, als ich den Greendale Seven mitten in ein Computerspiel der 80s folgte, in dem Troy die ganze Zeit nur Saltos macht oder Pierce unaufhaltsam gegen eine Wand läuft. So verrückt wie genial.

Diesmal habe ich tatsächlich nur diese kleine Auswahl an besten Episoden für euch, aber ich dachte mir, dass weniger auch oft mehr ist. Nichts desto trotz gibt es weitere Highlights wie die Episode rund um das Traumatorium oder den Umzug, bei dem Pierce ein wenig zu viel Farbe schnüffelt. Allgemein bieten die Episoden immer wieder bruchstückhafte Highlights, die einerseits absolut der Rede wert wären, andererseits aber nicht ausreichen, eine Episode besonders hervorzuheben. Was ich allerdings noch positiv hervorheben möchte: Ich finde es toll, dass Studienleiter Pelton mehr und mehr Screentime spendiert bekommt.

Gerne möchte ich mich nun auf Staffel 4 freuen, aber die zahlreichen negativen Stimmen zur nur 13 Episoden langen Staffel lassen mich noch hadern. Andererseits wäre ich gerade wegen dieser (nur) 13 Episoden im schlimmsten Falle auch schnell durch. Ich bin jedenfalls gespannt.

Kurz und knapp: Staffel 3 kann leider nicht mehr ganz mit Staffel 1 und 2 mithalten, ist aber immer noch sehr gut.

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