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Crazy, Stupid, Love Filmkritik

Wenn zwei sich streiten, flirtet der Dritte. Oder wie war das nochmal mit Crazy, Stupid, Love”? Unter anderem lieben und hassen sich Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore und Emma Stone im Stundenrhythmus gegenseitig, nur um beim Zuschauer für herzlichstes Lachen und mitfühlendes Schnaufen zu sorgen.

In Crazy, Stupid, Love” bricht eine Welt für Cal (Steve Carell) zusammen, als sich seine Frau (Julianne Moore) von ihm scheiden lassen will. Cal fackelt nicht lange und begibt sich zur nächstbesten Bar, in der er ungewollt sein Flirtstudium durch Jacob (Ryan Gosling) nachholen darf. Cal mutiert binnen kürzester Zeit zum Aufreißer, kann sich aber an dieses Leben nicht so recht gewöhnen, da er seine Frau noch immer liebt.

Der Film hat ein wunderbares Ensemble, das wirklich in jeder Sekunde harmoniert. Während Steve Carell einmal mehr sein Geschick für Drama und Komödie beweist, überrascht Ryan Gosling mit weitaus mehr Gesichtsausdrücken als im Film Drive. Auch Julianne Moore, Emma Stone, Kevin Bacon und viele weitere Darsteller wissen haargenau, wie man tragische Momente mit viel Fingerspitzengefühl amüsant verkaufen kann.

Crazy, Stupid, Love” überzeugt nicht zuletzt durch seine alltägliche Geschichte. Die Geschehnisse scheinen aus dem wahren Leben gegriffen und unterhalten vielleicht gerade deshalb über die 118 Minuten ohne auch nur eine Sekunde Leerlauf. Der Film ist stellenweise extrem witzig, vor allem aber gut durchdacht und wartet zudem mit einem überraschenden und großartigen Filmende auf. Da bleibt mir nur noch zu sagen, dass Crazy, Stupid, Love” absolut alles richtig macht. Selbst über so manches Klischee im Film selbst wird sich lustig gemacht!

Fazit

Eine romantische und zugleich dramatische Komödie mit einem stimmig zusammengewürfeltem Trupp an Darstellern, die bis zum überraschenden Ende eine Achterbahnfahrt der Gefühle auf uns arme, aber glückliche Zuschauer loslassen. Volle Punktzahl, da ich den Film einfach jeden ans Herz legen möchte!

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