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Dan — Mitten im Leben! Filmkritik

Steve Carell spielt den alleinerziehenden Vater Dan Burns, der vor ungefähr 4 Jahren seine Frau verloren hat. So geht er Tag für Tag durchs Leben, richtet Pausenbrote her, macht die Wäsche und arbeitet als Journalist. Beim alljährlichen Familientreffen am Wochenende lernt er Marie (Juliette Binoche) kennen, was alles verändert. Dan verliebt sich nach langer Zeit wieder, begeht dadurch aber auch einen riesengroßen Fehler. Oder etwa doch nicht..?

Dan - Mitten im Leben!” ist einer der Filme, die ich ganz besonders mag, da er unterhält, witzig ist und mitreißt, obwohl er weder besonders dramatisch, noch urkomisch ist. Dabei dümpelt der Film aber auch nicht einfach nur vor sich hin, sondern macht auf seine ganz eigene Art und Weise Spaß. Steve Carell beweist, dass er nicht nur ein Kindskopf, wie beispielsweise in Bruce Allmächtig”, sein kann. Als Dan hat er mit seinem Schicksal zu kämpfen, gibt aber dennoch niemals auf, um seinen 3 Töchtern ein gutes Leben zu ermöglichen. Dass er dabei ganz und gar sich selbst vergisst, kaufe ich Steve Carell sofort ab. Umso glücklich ist man dann, als er seine nächste Liebe mit Hindernissen findet, was allerdings beim großen Familientreffen zu allerlei unpassenden Situationen führt.

Die Geschichte ist im wahrsten Sinn des Wortes schön und das Ensemble neben Carell ist eine Wohltat. Ganz hoch rechne ich es dem Film an, dass er mit nur selten eingestreuten Gags die ganze Zeit über zu unterhalten weiß. Und ist Dan einmal ein klein wenig enttäuscht oder niedergeschlagen, kann man sicher sein, dass wenig später wieder alles gut ist. Das ist vielleicht nicht immer realistisch, aber das will der Film ja schließlich auch nur im Ansatz sein.

Dan - Mitten im Leben!” ist ein Feelgood-Film der einen nicht in tiefer Trauer versinken oder vor Lachen vom Stuhl fallen lässt. Er ist mein Tipp für einen gelungenen Abend mit der Freundin/Frau, bei dem der actionverwöhnte Testosteronprotz nicht vor Langeweile oder aufgrund einer Schnulzenallergie Reißaus nehmen muss.

Fazit

Die treffende Bezeichnung für den Film habe ich bereits im Text verwendet und wiederhole ich sehr gerne: Einer (der wenigen) Feelgood-Filme.

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