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Danger Girl: Trinity Review

In Danger Girl: Revolver stieß zu den Abenteuerinnen Abbey Chase und Sydney Savage eine neue, kampferprobte und mindestens genauso wohlbestückte Amazone namens Sonya Savage dazu, bekanntermaßen die Schwester von Sydney. In der direkten Fortsetzung, betitelt Danger Girl: Trinity“, geht es um einen bösen Scheich in Ägypten, der zu Unrecht den Thron für sich beansprucht. Abbey befindet sich in seiner Gewalt und soll ihm dabei helfen, sämtliche Beweise zu vernichten, die zu seiner Absetzung führen könnten.

Die Geschichte beginnt allerdings etwas anders. Abbey ist auf einem Piratenboot und kämpft um einen Schatz. Das Ende vom Lied: Das Boot fliegt in einer gewaltigen Explosion in die Luft. Und wie sieht das aus? Richtig, wie eine Szene aus Indiana Jones“, beinahe schon 1:1. Man kann es als Hommage betrachten oder als schlecht abgeguckt, wie einem eben gerade zumute ist. Doch in Sachen Abkupfern noch nicht genug: Im weiteren Verlauf erhält Abbey ein explosives Halsband, das sie sozusagen an ihren neuen Herren“ bindet. Na, kommt auch das jemanden bekannt vor? In The Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger hatten wir ebenso explosive Halsbänder, die jemanden in einen gewissen Bereich halten sollten. Hommage hin oder her, es wird etwas lächerlich.

Weniger lächerlich hingegen ist die Action. Diese ist einmal mehr so atemberaubend wie sinnlos. Die drei Heldinnen können ja sozusagen gar nicht sterben und da ist es auch wenig verwunderlich, wenn ein Jeep mit einer der Heldinnen ein paar hundert Meter in den Abgrund stürzt, dabei 3x explodiert und der Heldin selbst letzten Endes nichts passiert ist. Doch wer Danger Girl“ liest, muss sich genau dessen bewusst sein: Es ist Nonsens, allerdings saucooler Nonsens, wenn ich das mal so sagen darf. Ich hatte einmal mehr besonders kurzweiligen Spaß und ergötzte mich dabei an den tollen Bildern von Royle, Tolibao & Molnar, die neben teils unüberschaubaren aber riesengroßen Panels gewisse Vorzüge der Damenwelt überdimensioniert darzustellen wissen.

Etwas schwierig fällt es, dem Band eine Sternewertung zu geben. Ich denke, dass mir persönlich Danger Girl: Revolver“ etwas besser gefiel, aber weniger als eine 4/5 hat dieser Band dann doch nicht verdient. Demzufolge kann ich Fans von Danger Girl“ zum Kauf nur raten!

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