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Daredevil — Das Ende aller Tage Review

Daredevil ist tot, lang lebe Daredevil! Brian M. Bendis und David Mack lassen Matt Murdock sterben. Keine Sorge, wir werden aus der Kontinuität gerissen, die Miniserie spielt in naher Zukunft. Dennoch: Was wäre, wenn Daredevil aka Matt Murdock tatsächlich irgendwann einmal sterben würde?

In Daredevil - Das Ende aller Tage“ findet Matt in aller Öffentlichkeit ein blutiges Ende. Doch bevor er stirbt, haucht er dem Killer und der Kamera noch ein letztes Wort entgegen. Dieses Wort lässt Reporter Ben Urich, einen guten Freund von Matt, nicht ruhen. Er begibt sich auf die Suche, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte und was das Wort denn bedeutet. Dabei trifft er auf zahlreiche Freunde und Feinde von Daredevil, die zum Teil ebenfalls nach und nach dahingerafft werden.

Was ist da los? Diese Frage schießt einem beständig durch den Kopf. Diese Miniserie ist Ben Urich gewidmet. Er steht im Mittelpunkt. Bei seinen zahlreichen Befragungen kreisen auch ihm beständig Gedanken im Kopf. Und so erzählt er uns nicht nur die Geschichte seiner Suche, sondern auch die seiner Vorwürfe und Zweifel. Das Daredevil-Feeling ist dennoch perfekt, die Härte nur schwer zu ertragen und die Spannung grandios. Diesen Band habe ich tatsächlich binnen kürzester Zeit verschlungen. Mag es nun an der Thematik liegen oder den passend rauen Zeichnungen, hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. Oftmals sagt man ja, dass jeder Superheld irgendwann einmal sterben und natürlich auch wieder auferstehen muss. Demzufolge sind derartige Geschichten nur selten glaubwürdig und oftmals sogar lächerlich. Nicht so bei Daredevil - Das Ende aller Tage“. Matt ist tot, hat aber eine Hinterlassenschaft, die sich gewaschen hat. Es geht nicht darum, jemanden wiederzubeleben, sondern um das, was er mit seinem Tod erreichen wollte.

Stellt euch vor, ihr hättet den Band gekauft. Ihr lest ihn, betrachtet die starken Zeichnungen, schließt mit der Cover-Galerie ab und legt ihn beiseite. Dann beginnt ihr, noch einmal über die Geschehnisse nachzudenken. Ihr blendet die aktuell laufende Serie aus und konzentriert euch nur auf das, was hier geschehen ist. Und siehe da, ihr werdet mir zustimmen, dass es sich um die wohl großartigste Zukunftsvision der letzten Jahre handelt. Ob nun Held oder Schurke, jeder wurde korrekt und vertraut por­t­rä­tie­rt und neue Wege wurden nachvollziehbar beschritten.

Fazit

Daredevil - Das Ende aller Tage“? Genial!

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