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Daredevil 4 Review

Aufgabe: Benenne eine (oder DIE) beste Comicserie im Augenblick. DAREDEVIL!

Mark Waids Daredevil ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Teufelskerl. Sowohl harter Kämpfer, als auch sensibler und gezeichneter Mann. Daredevil ist seit jeher einer der eindrucksvollsten und interessantesten Superhelden, da er als Person am greifbarsten scheint. Sein Leben wirkt größtenteils nachvollziehbar, wenngleich eine traumatisierende Achterbahnfahrt ein Zuckerschlecken dagegen ist.

Nach den Ereignissen aus Band 3, mitsamt Foggys Vorwürfen, bzw. der Trennung der beiden, geht es hier nahtlos und erschreckend weiter. Die Geschichte wird strickt und sinnvoll fortgeführt, sodass man seine Augen nicht eine Sekunde von den geschriebenen Worten entfernen kann. Diese nämlich weisen auf längst vergangene Ereignisse hin, die für das aktuelle Geschehen wichtig sind. Die Rückblenden sind dabei interessant und logisch gestaltet.

Um mit Foggy wieder ins Reine zu kommen, muss Matt, bzw. Daredevil, einen Auftrag für ihn ausführen, während Foggy widerwillig für ihn etwas übernimmt. Dabei trifft Daredevil auf einen neuen, aber irgendwie auch vertrauten Gegner, der für Überraschungen und sowohl (bewusst) unüberschaubare, als auch perfekt gezeichnete Kämpfe sorgt.

Dieser Band explodiert förmlich vor Highlights. Ich bin begeistert, wie sich eine Frage nach der anderen klärt und mehr als froh, dass am Ende nicht einfach Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Ebenso begeistert bin ich über einen wieder auftauchenden Gegner aus dieser Serie, der mir bereits beim ersten Mal sehr zusagte. Und noch mehr: Matt kann wirklich” sehen, Daredevil verliert seinen Kopf, Spider-Man verhält sich extrem seltsam und Foggys schockierende Offenbarung zum Ende, die gleichzeitig einen noch härteren Cliffhanger darstellt, als der von Band 3. Einziger Wermutstropfen: Die Sache mit Spidey versteht man nur, wenn man auch seine Comicserie verfolgt.

Fazit

Fantastisch!

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