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Das Schwergewicht Filmkritik

Kevin James („King of Queens“), von Hause auf ein Schwergewicht, zeigt in Das Schwergewicht“ vollsten Körpereinsatz.

Warum habe ich mir den Film angesehen? Zum einen, weil er in meiner Amazon-Prime-Instant-Video(thek) aufleuchtete und zum anderen, weil er genau dort super Bewertung erhielt. Einige zumindest. Und irgendwie hatte ich in diesem Moment sowieso keine Idee, was ich mir anderes hätte ansehen sollen. Es ist ja nicht so, dass ich unzählige (großartige) Filme zur Hand hätte,… (Ironie)

Im Film gibt Kevin James den Lehrer Scott Voss, der versucht, einen anderen Lehrer vor seiner unfreiwilligen Pensionierung zu retten. Und sein bester Einfall: Er wird Mixed Martial Arts Kämpfer. Natürlich bekommt Scott erst einmal mächtig auf die Rübe, in den Leib und in die Leisten. All das führt zu einem ersten Brechreiz im Käfig, der das Niveau des Films treffend überwiedergibt. Aber gar so schlimm ist es dann doch nicht. Die Kampfszenen sind ganz nett anzusehen und unsere dicke Kampfwurst ist sowieso eine Schau für sich. Im Gegensatz zu seiner Paraderolle in King of Queens“ gibt Kevin James hier weniger den Scherzbold. Vielmehr kassiert er eher unfreiwillig ein paar humoristische Seitenhiebe, die ab und an auch sitzen. Dazu dann noch das vorhersehbare (Happy) End(e) - die 08/15-Komödie ist perfekt.

Mein persönliches Highlight des Films ist ganz klar Bas Rutten als Niko, der etwas trottelige Muskelprotz mit Herz. Bei ihm musste ich mehr als einmal herzlich lachen, beispielsweise dann, wenn er im Yoga-Kurs - den er selbst gibt - vor Freude aufschreit, weil er Scott Voss entdeckt. Bittersüße Situationskomik.

Das Schwergewicht“ ist so ein klassischer Ich-weiß-gerade-sonst-nichts-sinnvolleres-mit-dem-Leben-anzufangen-Film. Die etwa 105 Minuten sind nicht völlig sinnlos investiert, sondern gelten als ansehnlicher Zeitvertreib für wahrlich langweilige Stunden. Es soll ja Leute geben, die hin und wieder nichts zu tun haben. (Hand heben, wenn ihr dazu gehört.)

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