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DC Premium 76: Batman — Odyssee 1 Review

Zurück zu den Wurzeln dachte sich Neal Adams wohl, als er mit der Schreib- und Zeichenarbeit zu Batman - Odyssee” begann. Es ist nämlich nicht nur so, dass wir Batman erneut während seiner ersten Jahre begleiten dürfen, sondern wir werden auch beim Zeichenstil einige Jahre zurückkatapultiert. Die Panels sind einfach nicht mehr zeitgemäß oder mutig genug. Batman selbst bekam sein altes, leicht bläuliches Kostüm verpasst und in jeden Handschuh eine Knarre gedrückt. Das ist sowohl ungewohnt, als auch merkwürdig zugleich. Kann man also von einem Reinfall sprechen..?

Die Geschichte ist nicht wirklich schlecht. Vieles ist einfach nur ungewohnt. Batman hat ständig Zweifel an sich selbst und seinen Taten. Zu allem Überfluss steuert er anfangs noch mit 2 Bleispritzen rum, was mir trotz des gewünschten Überraschungseffekts einfach nicht gefallen mag. Abseits dieser Abstrusitäten gibt es ein wenig Detektivarbeit zu beobachten, die allerdings von Action und unendlich vielen Sprechblasen überrannt wird. Zudem scheint es so, als konnte sich Adams nicht entscheiden, welchen Bösewicht er in seiner Odyssee unterbringen will. Also nimmt er gleich mehrere, sowie auch Deadman, den wohl nicht jeder kennen wird.

Ich denke, das größte Problem des Comics ist, dass er von den aktuell laufenden Serien soweit entfernt ist. Batmans Charakter ist ganz anders und die Zeichnungen sind zwar gut, aber altmodisch”. Wenn man sich allerdings - nach längerer Eingewöhnungsphase - drauf einlässt, wird man sicherlich seinen Spaß haben. Es gibt sogar einen netten Twist gegen Ende, der alle bisherigen Batman-Geschichten nochmals durchrütteln wird.

Fazit

Batmans erste Odyssee ist gewöhnungsbedürftig. Zu vieles wirkt fremd. So zum Beispiel Batman mit Wumme oder die ständigen Selbstzweifel, die Bruce mehr und mehr als Versager hinstellen, der er - so wie wir alle wissen - mitnichten ist! Dieser erste Sammelband ist lesenswert, aber keinesfalls großartig.

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