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Der Kautions-Cop Filmkritik

Immer wenn ich Gerard Butler in einem Film sehe, erwarte ich, dass er mindestens 1x im ganzen Film jemanden in eine tiefe, schwarze Grube tritt. Wär natürlich blöd, wenn er es diesmal mit seiner Gefährtin (im Film Ex-Frau) Jennifer Aniston machen würde, aber lustig allemal: DAS IST FREIHEIT *TRITT*”

Zurück in die Realität. Gerard Butler spielt einen Ex-Cop, der sich als Kopfgeldjäger versucht. Sein neuester Auftrag: Fang deine Ex-Frau, da sie gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hat. Diese wiederum versucht ganz nebenbei noch einen Mordfall aufzudecken. Dass sich die beiden dabei immer wieder in die Quere kommen ist vorprogrammiert…

Gerard Butler und Jennifer Aniston geben im Film ein gut aufeinander eingespieltes Paar ab. Er spielt den heruntergekommenen, chronisch pleiten Ex-Cop sehr gut. Jennifer spielt wie gewohnt: Hat man Friends gesehen, kennt man Jennifer Aniston. Im Film spielen die beiden geschiedene Eheleute, von denen angeblich jeder den anderen mehr hasst als umgekehrt. Dass es dann im späteren Filmverlauf nicht mehr ganz so ist, nimmt dem Film etwas an Geschwindigkeit. So kommen zu Beginn wunderbare Klischees rund um das Eheleben zum Vorschein. Zwar schon tausend mal gesehen, aber schön umgesetzt. Beispiel: Er wirft sie in den Kofferraum und fährt mit ihr gen Gefängnis. Sie ruft ihn dann auf seinem Handy an und weint was das Zeug hält, warum er das denn mache. Seine Antwort: Wir waren lang genug zu zusammen, damit ich weiß, wann du wirklich heulst. Das zieht nicht Baby! Aufgelegt. Mit einem fiesen Lachen im Gesicht fährt er weiter.

Mitten im Film wird klar, dass sich aus der guten Komödie ein Liebesfilm entwickelt. Die beiden finden im weiteren Verlauf des Films immer mehr zusammen. Die witzigen Einlagen rutschen daher in den Hintergrund. Lacher gibt es zwar immer wieder, aber deutlich weniger als am Anfang. Was bleibt, ist eine Versöhnungsgeschichte, angereichert mit einem Fitzelchen Komödie. Die kleine Verschwörungsgeschichte, die da so im Hintergrund abläuft, ist wirklich nicht der Rede wert und mehr Lückenfüller als sinnvoll.

Fazit

Beide Schauspieler machen ihre Sache gut. Die Story hingegen ist dünn, die (wirklich guten) Gags zählt man an 2 Händen ab und als richtige Liebeskomödie funktioniert der Film dann auch nicht so wirklich. Es bleibt ein Popcorn-Film für Zwischendurch. Nichts, was wirklich der Rede wert wäre. Nichts, was einem großartig in Erinnerung bleiben würde. Immerhin genau der richtige Film für einen Kinobesuch mit der Freundin, dass Männer vor lauter Liebesleben nicht ins Koma fallen.

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