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Der letzte Exorzismus Filmkritik

Ein bisschen Teufelsaustreibung hier, ein wenig Weihwasser dort, und fertig ist Der letzte Exorzismus! Eli Roth hat sich die Mühe gemacht, dem kultigen und beängstigendem Treiben neues Leben einzuhauchen. Dank Wackelkamera” fühlt man sich dem Teufel diesmal so nah wie nie…

Story

Priester Cotton Marcus ist ein Meister seines Faches. Seit Jahren zieht er durch das Land und führt vermeintliche Exorzismen durch. Alles ist Betrug, doch seine bibeltreuen Anhänger vertrauen ihm. Von seinem schlechten Gewissen geplagt, beschließt er eine spektakuläre Dokumentation produzieren zu lassen, um die Lüge aufzudecken. Begleitet von einem Fernsehteam geht er dem verzweifelten Hilferuf des Farmers Louis nach, dessen Tochter Nell jedoch tatsächlich von einem Teufel besessen zu sein scheint.

Filmkritik

Für mich ist der Film definitiv eine Bereicherung für das Horrorgenre, speziell für Exorzisten-Filme. Das liegt vor allem an der guten schauspielerischen Leistung aller Darsteller. Bekannt - keiner. Macht aber nichts, da sie weitaus überzeugender spielen, als so mancher Superstar, der hier und da mal keine Lust hat.

Der Film läuft im Dokustil ab. Schlimme Kamerawackler, bzw. grausige Bilder bleiben aber weitgehendst aus. Vor einem Blair Witch Project” braucht ihr euch also nicht zu fürchten. Vielleicht könnte man es mit District 9 vergleichen… Der Dokustil hat einen entscheidenden Vorteil: Man ist mittendrin! Ehrlich, ich hab mich so mehr gegruselt als bei Der Exorzist”.

Insgesamt ist der Film von vorne bis hinten sehr gruselig und bedrückend aufgebaut. Lediglich in den letzten Minuten fällt er etwas ab. Die Auflösung, bzw. der Schluss hat mir persönlich nicht gefallen. Das hat einiges zunichte gemacht, das vorher gekonnt aufgebaut wurde!

Bild

Beim DVD-Bild gibt es wirklich nichts auszusetzen. Hier wurde von einem guten HD-Bild runtergerechnet, sodass man teilweise richtig gute Schärfewerte erzielt. Es gibt keine Fehler oder Defekte, und die Farben sind einwandfrei. Kaum etwas auszusetzen - tolles DVD-Bild!

Ton

Auch hier gibt es kaum etwas zu meckern. Die Boxen, sowie die Surround-Anlage an sich, bekommen zwar erst zum Ende hin mehr zu tun, tönen aber die restliche Zeit klar verständliche Stimmen und Gänsehautmusik gen Trommelfell. Dass das vor allem in der ersten Hälfte sehr frontlastig ist, stört ein klein wenig das Mittendrin-Gefühl”.

Extras

Eine kleine Einleitung zum Film von Eli Roth, ein nichtssagendes Making of, dafür aber wirklich informative Audiokommentare. Das wars eigentlich schon im Großen und Ganzen. In Sachen Extras kann die Scheibe leider nicht wirklich punkten.

Fazit

Der Film wird sehr zerrissen. Mir persönlich hat er gefallen! Die wenigen Effekte waren gut, und die Darsteller agierten überzeugend. Mehr brauchte ich nicht. Ach doch… ein besseres Ende! Aber abseits davon kann man als SD-Fan getrost zur DVD greifen. Bild und Ton sind sehr gut. Nur auf besonderes Bonusmaterial sollte man nicht bestehen…

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