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Der Tod von Wolverine Review

Wolverine ist tot, lang lebe Wolverine! Es hat sich ausge-Snikt’! So zumindest sieht es aus, wenn man sich den Titel dieses Comicbandes ansieht. Der Tod von Wolverine” - diesmal endgültig? Autor Charles Soule und Zeichner Steve McNiven möchten uns das kurz vor dem Kinostart des 3. Leinwandabenteuers mit Hugh Jackman zumindest weismachen.

In diesem Band verliert Wolverine nicht nur seine Selbstheilungskräfte, sondern trifft auch auf einen alten Bekannten aus der Anfangszeit unseres allzeit wütenden Helden.

Sowohl Setting und Optik als auch die Geschichte an sich erinnerten mich persönlich immer wieder an Old Man Logan”. Und in Hinblick auf die aussichtslose Lage unseres bärtigen Griesgrams ist das auch nicht weiter verwunderlich. Doch bis es zum vermeintlichen Ende des einstigen X-Men kommen soll, darf er seine Krallen weiterhin an Knochen und Knorpeln wetzen, während selbst kleinste Verletzung sein eigenes Ende bedeuten könnten. Den Eindruck, dass Wolverine besonders unter den Einbußen leidet hatte ich allerdings nie. Schuld” daran sind Eingriffe seiner Freunde - sofern man das überhaupt so sagen darf - die immer wieder alles zum Guten” wendeten.

Im Band möchte ein jeder Wolverine für sich, schließlich ist ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Doch wer steckt dahinter? Logan möchte genau das herausfinden und pfeift auf die Anweisungen von Mister Fantastisch, der bei seiner Untersuchung in mehrerlei Hinsicht einen langen Hals machte. So kämpft sich Wolverine nicht nur mit Muskelkraft, sondern auch mit Einfallsreichtum bis zum bitteren Ende, das deutlich unspektakulärer ausfiel, als ich es mir erhofft hatte.

Was bleibt? Ein optischer Leckerbissen mit Ladehemmung. Logan hatte schon öfter mit dem Verlust seiner Heilkräfte zu kämpfen und nie hatte man den Eindruck, dass es von langer Dauer wäre. Und selbst hier, beim Ende aller Enden, hatte ich nie das Gefühl als wäre es für die Ewigkeit. Wolverine wird wiederauferstehen, die Frage ist nur wann. Und in diesem Sinne handelt es sich bei diesem Band um nichts anderes als kurzlebige Unterhaltung für Wolverine-Fans, die nicht genug vom alten Haudegen bekommen können.

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