|||

Dimi Kaye - La Luna Album Review

Aktuell rotiert innerhalb unserer Bandcamp-Collection die neue virtuelle Scheibe von Dimi Kaye namens La Luna. Dabei handelt es sich um eine Auszeit fernab vom Stress des Alltags und noch weiter weg von den sonst so nervenaufreibenden Darksynth-Sounds. La Luna” ist Ruhe und Gelassenheit. La Luna” ist Strand, La Luna” ist Leidenschaft.

Ein wenig Neon auf dem Cover, ein verliebtes Pärchen im Schattenspiel - Dimi Kaye weist bereits hier auf den Weg hin, den er mit diesem Album einschlägt. Love is in the air wenn die durchweg gechillten Synthie-Beats aus den Lautsprechern eures Vertrauens ertönen.

La Luna” ist wohl der perfekte Soundtrack für die ruhigen Stunden, bzw. auch die stressigen Stunden, um letzten Endes wieder zu den ruhigeren zu gelangen, die das Leben doch irgendwie lebenswert machen. La Luna” ist völlig unaufgeregt und dadurch vielleicht auch etwas zu unauffällig. Ich mochte zwar diesen Abstand, die die Machart zu unzähligen anderen Synthwave-Werken schuf, doch wirklich Abwechslung bringt letztendlich nur die Kooperation Daylight” mit Oceanside85. Alles davor und danach ist schön. Nicht mehr, nicht weniger.

Und wenn wir schon bei Daylight” sind. Der Track ist toll und Chelsea Owen’s Stimmzugabe schwankt beständig zwischen absolut großartig und ich-treffe-den-Ton-schon-noch.

Was ist schwierig? Schwierig ist, die einzelnen Tracks zu bewerten. Sie bieten allesamt coole Sounds, von Piano-Fun über etwas Panflöten-Unterstützung und hin zu den häufig eingesetzten swinging Guitars”. Wie bereits erwähnt klingt das alles schön, gechillt und jugendhaft-frisch. Beinahe möchte man fehlende Professionalität bemängeln, doch das ist es nicht. Dimi Kaye ist einfach anders und dadurch besonders. La Luna” muss man sich auf dem Trommelfell zergehen lassen. Und nach 1-2 Runden Album Durchhören ist selbst der abgeneigteste Dream- oder Lovewave-Fan auf den Geschmack gekommen. (Lovewave… das sollten wir uns patentieren lassen.)

Zusammenfassend sprechen wir hier von einem wirklich ansprechendem Release, mit dem das gesamte TL80s-Team viel Freude hatte. Schließlich braucht man doch hin und wieder einen Life-Soundtrack für die entspannten Minuten des Lebens.

Nächste Beiträge Morgan Willis - Miami Calling (Edition Deluxe) Album Review Love is in the air, Synthwave-Love! Morgan Willis begeisterte das gesamte TL80s-Team zuletzt mit seinem Album “Rage”. Nun legt der Künstler mit dem Cosmo Cocktail - Atmosphere Zero EP Preview Am 18.12. entführt uns Cosmo Cocktail mit “Atmosphere Zero” in die endlosen Weiten. Hier gehen Space-Atmosphäre und Scratching Hand in Hand. Dazu
Neueste Beiträge Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review