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Drei Stunden Filmkritik

Wenn ein Filmtitel schon auf die gefühlte Länge hinweist, weiß man, woran man ist…

Aber nein, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, ganz so gut aber auch nicht. Die deutsche Produktion ist ein Paradebeispiel für Jungdarsteller, die noch so einiges zu lernen haben, sowie einen Drehbuchautor, der sich in Alltäglichkeit verliert. Damit ist gemeint, dass der Film schlichtweg nichts besonderes ist. Ein ganz normales Beziehungsdrama mit gerade einmal einer Handvoll trockener Gags, die im jeweiligen Augenblick allerdings zu begeistern wissen. Die 100 Minuten Münchenrundfahrt fühlen sich deshalb leider tatsächlich wie drei Stunden an. Schade irgendwie, da Potential zu jeder Zeit zu erkennen ist. Vielleicht hätte eine etwas weniger ernsthafte Erzählweise dem Film gut getan. Und diese Aussage ist mit Vorsicht zu genießen, da man sichtlich, wenn auch nicht besonders spürbar, darauf achtete, das Geschehen durchweg amüsant zu gestalten.

Ach du lieber Gott. In Drei Stunden“ hat unser aller Schöpfer tatsächlich vermehrt Auftritte und möchte nur allzu gerne ein Bier mit unserem Hauptdarsteller Martin Wolf teilen. Diese Einschübe wirken interessant und fügen sich relativ gut ins Geschehen ein. Hier ein kleiner Pluspunkt, wenngleich mir der Sinn dahinter selbst drei Stunden nach dem Abspann nicht klar wurde.

Dieses kleine Filmchen erscheint passenderweise zum Valentinstag am 14.02.2014 und findet sicherlich seine Freunde. Gefallen könnte er euch vor allem, wenn ihr eh gerne deutsche Fernsehproduktionen anseht. Kinogänger hingegen werden mit einem müden Lächeln abwinken.

Es liegt an euch. Ich persönlich war weder begeistert, noch abgeschreckt. Kann man sehen, muss man aber nicht. Und um das alles in einem Wort zusammenzufassen… normal.

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