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Ein Mann und seine Maus — Die Walt Disney Story Filmkritik

Oh schade, ein sog. Trailerblender…

Die Walt Disney Story“ erzählt eigentlich genau das, was der Titel auch aussagt, doch in Wahrheit sehr viel weniger. Der Trailer suggeriert einen tiefgreifenden Einblick in das Leben Disneys, allen voran natürlich auch die Entstehung von Micky Maus & Co. Doch weit gefehlt. Der Film zeigt Walt’s Lebensweg von seiner Kindheit bis hin zum Laugh-O-Gram-Studio, mit dem seine Karriere langsam aber sicher begann. Darin trifft er auf eine Maus, die allerdings - anders als gedacht - nicht als Motivation für die wohl berühmteste Maus der Welt galt. Andererseits kann man genau das nicht sagen, da der Film zu diesem Zeitpunkt sein jähes Ende findet.

Mir persönlich fällt es sehr schwer, den Film positiv hervorzuheben. Da wären die durch die Reihe weg schlechten Darsteller, die ganz offensichtlich nur aus dem Drehbuch ablesen können, und selbst das nicht besonders gut. Erst als Olan Rogers als älterer Walt Disney ins Spiel kommt, wendet sich das Blatt ein klein wenig. Da er allerdings den einzigen schauspielerischen Lichtblick abgibt, ändert sich am allgemein laienhaften Feeling des Films nichts.

Ein Mann und seine Maus - Die Walt Disney Story“ kämpft mit einem ganz besonderen Problem: Der Film behandelt eine Zeit Disneys, die nur wenige interessieren dürfte. In gewisser Weise ist es interessant zu sehen, wie Walt Disney sich durch das Leben hin zu dem Menschen kämpfte, der er eigentlich schon immer war. Doch damit war es das auch schon. Mir fehlte schlichtweg das Interesse an dieser Zeit, sowie seinem kurzen Ausflug in den Ersten Weltkrieg. Ich wollte sehen, wie er Micky Maus erfindet oder den ersten Disney Park aufbaut. Aber gut, hier spielen nun einmal Erwartung gegen Realität.

Eigentlich ist damit alles gesagt. Ein Mann und seine Maus - Die Walt Disney Story“ ist ein beinahe uninteressantes Laienspiel, das schlichtweg die falsche Lebenszeit eines eigentlich sehr interessanten Menschen beleuchtet.

Würde ich mir den Film noch einmal ansehen? Nein.

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