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Elizabeth Filmkritik

Heimischer DVD-Abend: Getränke - check Futter - check Film - check bestimmt geil dank Clive Owen - check?

Na dann kann es ja losgehen… dachte ich mir zumindest.

Das goldene Zeitalter

Mir war natürlich bewusst, dass Elizabeth sehr auf pompös und Modeschau macht, doch das, was ich hier erlebt habe, übertraf meine Erwartungen. Cate Blanchett, für mich eine Frau mit vielen Gesichtsausdrücken (die dann meistens aber nicht passen), stapft ungefähr alle 5 Minuten in einem anderen Gewand durch die Gegend. Des weiteren ziert ihr Haupt stetig eine andere Perücke. Stop - nicht beschweren - das war damals halt so - warum also nicht auch im Film die Kleidung immer überlang zelebrieren?

Kostüme und Requisiten - ja, die haben schon was. Die Atmosphäre stimmt. Die Farbgebung, der Schnitt - richtig gut! Hier kann man sich nicht beschweren.

Das Problem des Filmes ist, dass man keinen Gladiator, kein Troja oder keinen King Arthur erwarten kann, obwohl der King Arthur” ja auch hier mitspielt: Clive Owen als unerschrockener Seefahrer und Abenteurer. Seine schauspielerischen Qualitäten kommen auch hier zum vorschein. Wenn auch nicht allzu lange. Der Film lebt von Elizabeth. Sie wird gezeigt - von vorne, von hinten, von oben. Die Kamera kreist um sie herum oder bleibt einfach nur starr auf ihrem Gesicht stehen. Es ist eine Elizabeth-One-Women-Show. Dazu gemacht, prächtig zu wirken. Dazu gemacht, Längen aufzuweisen.

Die Story wird erzählt, allerdings schleppend langsam. Viele Szenen sind einfach viel zu lang. Es fehlt der Schwung. Und wenn dann doch mal etwas Schwung da ist, schaukelt dieser ziemlich schnell wieder aus. Die Seeschlacht am Ende des Filmes ist nicht der Rede wert. Nach wenigen Minuten ist alles vorbei.

Fazit

Der Film wird all jenen gefallen, die auch gern Modenschauen besuchen. Elizabeth ist leider ein kleiner Langweiler unter den Historienfilmen. Pompöse Einschlafkost.

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