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Europaweite Aussichten - Night Sequences EP Review

Europaweite Aussichten begeisterte uns zuletzt mit seinem Album Purgatory, das verdiente 4.4 von 5 Sterne einfuhr. Schon damals war uns bewusst, dass Europaweite Aussichten ein außerordentliches Talent besitzt. Der Film-Soundtrack der 80s ist sein Steckenpferd. So spürt man die Anwesenheit des Meisters John Carpenter, freut sich dennoch, allen voran, über die Eigeninitiative des Künstlers. Und in Sachen Kreativität und Können steht Europaweite Aussichten dem Meister des Horror(soundtrack)s in kaum etwas nach!

Anfang September erschien mit Night Sequences eine brandneue, 7 Tracks schwere EP, die im wahrsten Sinne des Titels das technisierte Leben der Nacht einfängt. So sind computergenerierte Sequenztöne allgegenwärtig. Ein Piepen hier, ein Datenaustausch da und im Hintergrund ein Thriller inmitten der schwarzen Gassen einer vernetzten Großstadt.

Europaweite Aussichten begeistert ab dem ersten Track mit einer Detailverliebtheit, die man sonst nur schwerlich findet. Der Titel gibt neben den Tracks den Ton an. Als Zuhörer, Soundtrack- und Synthwave-Liebhaber erfreut man sich an der düsteren Atmosphäre eines Cyber-Thrillers, den es so (leider) niemals gab.

Was ich bei diesem Künstler immer wieder aufs Neue bemerkenswert finde ist die Tatsache, dass er seine Musik erst einmal auf Tape aufnimmt und dann wieder digital einspielt. Nur so erzeugt er dieses unverwechselbare und äußerst authentische 80s-Feeling. In diesem Falle zauberte Europaweite Aussichten die Tracks auf ein original BASF Chrome Maxima II Tape!

Es gibt auf dieser EP keine Anspieltipps. Jeder Track ist für sich überzeugend und atmosphärisch genial. So kann ich für Kenner und Fans dieses Genres lediglich” eine Empfehlung aussprechen! Unterstützt diesen Künstler, lasst euch mitreißen und versetzt euch zurück in die Zeit eurer Kindheit, als des Nachts der Fernseher mit seinem beinahe schon unheimlichen Rauschen die Zimmerwände erhellte.

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