Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee

Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee

Ich war fleißig! Im Ansatz. Innerhalb meiner 2 Wochen Blog-Abstinenz habe ich es doch tatsächlich geschafft, mir ganze 2 Filme vollständig anzusehen. Zwar nicht am Stück, aber immerhin.

Daraufhin dachte ich mir:

Zeit für ein Review!

Eigentlich ja Zeit für 2 Reviews, aber da sich die Filme doch wirklich sehr ähneln (eigentlich gar nicht), habe ich mir erlaubt, beide in Relation zu setzen. Mal sehen, was passiert.

Voll auf die Fr**** Dose

Sowohl John Wick: Kapitel 3 als auch Bumblebee sind waschechte Actionfilme. Der eine mit einer FSK18-Freigabe, der andere Kindergeburtstag. In beiden Filmen gibt es viele Schießerein und Kloppereien, die sich eigentlich nur in Sachen Soundeffekte unterscheiden: *Platsch* und *Matsch* vs. *Zing* und *Plumm*.

Lustigerweise hatte ich beiderseits viel Spaß mit den Actionszenen. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass diese nur selten verwackelt sind. Die Kamera hält drauf, so lange es geht. Bei John Wick: Kapitel 3 manchmal etwas zu lange, sodass man schnell sieht, wie manch ein Stuntman auf seinen Einsatz wartet. Aber egal, es macht Spaß! Gerade auch die Roboterkämpfe mit ihren sagenhaften Special Effects machen richtig Laune.

Style

John Wick: Kapitel 3 ist ein zumeist neongeschwängertes Nacht-Spektakel, gerne auch Regen-durchtränkt. Bumblebee dagegen zeigt seine 80s-Pracht in hellen Bildern, dafür mit coolem Retro-Soundtrack.

Die Darsteller sind hier und da vertraut. Bumblebee setzt wie gewohnt auf einen depperten Special-Forces-Typen sowie ein kleines Mädchen – diesmal noch jünger – das dank guter Vorgeschichte eine mehr oder weniger nachvollziehbare Beziehung zum beliebten Autobot aufbauen darf. Das alles erinnert stark an Den Giganten aus dem All, macht aber irgendwie auch nichts, schließlich passt es gut ins Transformers-Universum, zumal der Film sowieso besser ist als alles, was nach dem ersten Transformers-Film seinerzeit kam.

John Wick ist halt nunmal John Wick. Ein ganzes Stück gealtert, schludert er sein unrasiertes Doppelkinn von einer stilsichere Szene zur nächsten. Auch Halle Berry darf zwischendurch mächtig Gegner vermöbeln, verabschiedet sich dann aber leider zu schnell und enttäuschend schwach.

Gelungene Fortsetzungen?

John Wick: Kapitel 3 führt zielgerichtet genau das fort, was den 2. Teil enden ließ. Zwar fiebert man nicht wirklich mit dem Unbesiegbaren mit, aber die Idee seiner Verbannung ist super umgesetzt und fügt sich perfekt ins Gesamtbild ein. Cool!

Bumblebee ist die wohl perfekte Vorgeschichte zu dem, was danach irgendwann in Schwachsinn endete. Alles ist kindgerecht verdaubar und dennoch ein Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann und will. Also einfach 1 – 2 Augen zudrücken und durch: Jeder im-Ansatz-Transformers-Fan sollte hier etwas positives für sich finden.

Siegerehrung

John Wick: Kapitel 3 hat für mich persönlich die Nase vorne, auch wenn der Film nicht perfekt ist. Bumblebee hat mich positiv überrascht, auch wenn ich manchmal schon sehr mit mir ringen musste, um so manch eine kindische oder vorhersehbare Szene mit Würde über mich ergehen zu lassen.

Mein Beitrag hat Dir gefallen? Dann würde ich mich sehr darüber freuen wenn Du ihn bei Facebook oder Twitter teilen könntest! Außerdem hast Du die Möglichkeit mich jederzeit über Steady zu unterstützen!

Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
Jetzt kommentieren