Ein Ticket für zwei Filmkritik

Steve Martin und John Candy auf einem Roadtrip, der scheinbar direkt in die Hölle führt. :mrgreen:

Neal Page (Steve Martin), gestresster Angestellter in einer Werbeagentur, möchte Thanksgiving zu Hause bei seiner Familie in Chicago verbringen. Was als kurzer Flug geplant ist, endet in einem heillosen Chaos. Und das Chaos hat einen Namen: Del Griffith (John Candy). Der geschwätzige, aber trotzdem liebenswerte Vertreter führt Neal nicht zu seinem ersehnten Truthahn, sondern auf eine pannenreiche Reise durch das ganze Land.

Da Steve Martin auf meiner Comedian-Liste ganz weit oben steht und John Candy eigentlich (fast) immer nur in guten Filmen mitspielte, musste ich mir vor einiger (langer) Zeit „Ein Ticket für zwei“ auf DVD ansehen. Dieser verrückte Roadtrip ist gespickt mit großartigen Einfällen und genialen Wortwitzen. Manchmal hatte ich sogar etwas Mitleid mit Neal Page, dann aber auch wieder mit Del Griffith. Der Film schaffte es tatsächlich die guten und bösen Seiten beider Charaktere problemlos herauszuarbeiten, dabei für Lachanfälle zu sorgen und dennoch nie das Menschliche aus den Augen zu verlieren. Eines darf man für den Filmgenuss aber nicht vergessen: Man muss Steve Martin und John Candy ganz klar mögen, um den Film gut zu finden.

4 Kommentare zu „Ein Ticket für zwei Filmkritik“

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