Kiss the Cook Filmkritik

Kiss the Cook Filmkritik

Kiss the Cook heißt küss den Koch. Aber warum eigentlich? Jon Favreau schuf ein – in den ersten Minuten – leckeres Machwerk rund um die Leidenschaft Kochen, dem schon nach wenigen Minuten die Würze ausgeht.

Der Film handelt von einem Chefkoch, einem Restaurantkritiker, der Exfrau des Chefkochs und den Sohn des Chefkochs. Nun ja, das war es. Im Grunde kocht Carl Casper (Jon Favreau) für sein Leben gern und lässt dafür alles andere stehen und liegen. Dann entdeckt er die sozialen Medien für sich, wird gefeuert, kauft sich einen fahrenden Imbiss und entdeckt daraufhin erneut die Liebe zu seinem Sohn und auch zu seiner Exfrau. All das allerdings derart unspektakulär, dass ich beinahe den Salzstreuer in den Fernseher geworfen hätte.

„Kiss the Cook“ hat Potential, nutzt es aber viel zu selten. Vor allem die ersten Minuten haben mir gefallen, vermutlich der schönen Speisen wegen. Denn abseits der tollen Bilder geschah auch da schon zu wenig.

Ich mag ja Kochserien oder Filme rund um gutes Essen, bzw. hochkarätige Küchen. Einer meiner Favoriten hierzu – nicht lachen – ist „Ratatouille“, der in meinen Augen ALLES richtig macht. „Kiss the Cook“ macht nicht alles falsch, aber außer den gezeigten Speisen zu wenig gut. Es handelt sich quasi um ein als Feelgood-Movie angedachtes Schnitzel Wiener Art: Kann man zwar immer essen, wirft einen aber nur selten vom Hocker.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Nein.

„Kiss the Cook“ gibt es seit heute auf Blu-ray & DVD!

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Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
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