Lauras Stern und die Traummonster Filmkritik

Lauras Stern und die Traummonster Filmkritik

Gestern bewies meine maskulinste Seite, dass sie absolut nichts zu melden hat, wenn es um eine Laura oder einen Stern geht. Actionkino vom feinsten! Ja, das gibt es hier nicht. Anstatt dessen knuddelbunte Kinderoptik mit flauschiweicher Story und gruselwusel Traummonstern.

Dass meine sarkastisch anmutende Einleitung euch nicht vom Filmgenuss abhalten soll, versuche ich mit folgenden Worten zu erklären:

„Lauras Stern und die Traummonster“ unterfordert zwar storytechnisch selbst unsere kleinsten Erdbewohner, weiß aber vor allem durch die schöne Optik zu gefallen. Abgesehen davon werden unsere Kids über viel Quark lachen, der bei Erwachsenen spontane innere Blutungen auslöst. Damit die Selbstverstümmelung nicht gar so rasant abläuft, wurden für die Monster ein paar tolle Sprecher ausgewählt. Allen voran Martin Schneider, der seinem Monster das gewisse Etwas an Hirnlähmung verleiht.

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Der Film ist für Kinder, ganz klar! Erwachsene können hier und da durch intelligent eingesetzte Gags auch mal den einen oder anderen Schmunzler durch die blutig gebissenen Lippen quetschen.

Eine Empfehlung bekommt der Film nur bedingt. Wie ich durch das jüngere Publikum erfahren habe, schienen die Monster doch manchmal ein bisschen ZU gruselig. Zudem hat natürlich auch die Story Mastbruch erlitten. Gefordert wird man hier höchstens beim verlustfreien Popcorn Essen.

Geschrieben von
Dominik Höcht
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