Memento Filmkritik

Memento Filmkritik

Christopher Nolans Werk „Memento“ ist echt schräg. Ein Film, der beim Ende beginnt, somit die Auflösung offenbart und dennoch spannend bis zum Schluss, äh,… bis zum Anfang bleibt.

Christopher Nolan hat bereits vor der Batman-Trilogie und „Inception“ gute und vor allem einzigartige Filme gemacht. Darunter „Memento“, in dem es um den ehemaligen Versicherungsermittler Leonard Shelby (Guy Pearce) geht, der seit dem Vergewaltigungsmord an seiner Frau Catherine (Jorja Fox) an einem Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses leidet. Dennoch versucht er mit zahlreichen Notizen und Tätowierungen am Körper den Mörder seiner Frau zu finden.

Die Erzählstruktur ist klasse und verwirrend zugleich. Und so richtig verstehen wird man den Film vermutlich eh erst nach dem zweiten oder dritten Ansehen. Dennoch ist „Memento“ ein kleines Meisterwerk, da Guy Pearce, Carrie-Anne Moss und Joe Pantoliano großartig spielen und man etwas vergleichbares zuvor bestimmt noch nicht gesehen hat.

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Bei der DVD gibt es übrigens einen Kniff, den Film in der richtigen chronologischen Reihenfolge abzuspielen. Dazu muss man im Hauptmenü „Filmstart“ hervorheben und dann zweimal „rechts“ drücken um das Wort „Memento“ zu markieren. Einmal „enter“ und schon läuft der Film richtig herum. Oder doch falsch? Naja, das könnt ihr selbst entscheiden. 😉

Wenn ich mir meine eigenen Worte so durchlese, bekomme ich wieder richtig Hunger auf den Film. Vielleicht sollte ich mir einfach die Blu-ray kaufen und mich erneut verwirren lassen. Ist ja schließlich schon Jahre her, dass ich den Film zuletzt gesehen habe.

Geschrieben von
Dominik Höcht
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