World Invasion: Battle Los Angeles Filmkritik

World Invasion: Battle Los Angeles Filmkritik

Wenn eine gute Handvoll Marines Los Angeles rettet, dann habe ich wohl „Call of Duty: Modern Warfare“ gespielt. Nein, wie war das?

„World Invasion: Battle Los Angeles“ ist eine Invasion. Eine Adrenalininvasion mit Schubbremsen. Denn obwohl der Film sofort mit der Alien-Invasion durchstartet, müht man sich durch uninspirierte Zwischenparts, in denen es seltsamerweise mal nicht kracht. Trotzdem sind die relativ flachen Charaktere angenehmes Kanonenfutter, angereichert durch die eine oder andere käsige Motivation.

Die Frage ist: Wie bewertet man einen Actionfilm, der sein Hauptaugenmerk offensichtlich auf Effekte und Schießereien legt? So, wie er es verdient hat: „World Invasion: Battle Los Angeles“ ist riesengroßer Quatsch mit dem gewissen Etwas. Und damit genau das, was ich erwartete. Einfach fröhlich das Gehirn schon mal schlafen legen und den Augen 2 heitere Stunden Explosionen gönnen. Zwischendrin Invasoren, die grundlos alles wegbomben und dazu nichts zu sagen haben. Und als Sahnehäubchen? Filmfehler ohne Ende. Ach war das lustig.

Aaron Eckhart, vielen bekannt aus „The Dark Knight“ als Two-Face, darf diesmal den Batman geben. Trotz Dienstquittierung stürzt er sich mehr als alle anderen ins Gefecht. Steht ja schließlich so im Drehbuch. Einen anderen (oder überhaupt) einen Grund braucht er dafür nicht. Und die anderen Kameraden? Machen selbst dann noch Witzchen, wenn der Stahlträger auf sie herab fällt. Einfach herrlich.

Müsste ich jetzt wirklich etwas ernsthaft kritisieren, dann wären es diverse Längen, die scheinbar für Tiefe sorgen sollten. Entwarnung: Das hat nicht geklappt und genau deshalb nerven diese ruhigeren Passagen, die zuweilen etwas länger ausgefallen sind. Zudem lässt der Film nach dem geradezu bombastischen Einstieg beständig nach. Ich persönlich hätte mir – ihr mögt es nicht für möglich halten – noch mehr (durchgängige) Action gewünscht. Ein paar mehr Alienwaffen, bzw. auch ausgefallenere Aliens und ein paar weitere geniale Eyecatcher wie die schwarzen Rauchwölkchen vor dem Einschlag der Raumschiffe zu Beginn des Films.

Unglück im Glück: Alles endet genau da, wo man es erwartet. Patriotismus ole und ein Hoch auf Nonsens.

Fazit

Um es mit den Worten der Marines auszudrücken: Sinn? ZUR HÖLLE! Action? HOORAY!

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Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
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