Ziemlich beste Freunde Filmkritik

Ziemlich beste Freunde Filmkritik

Oftmals sind es kleine Alltagsgeschichten, die berühren und erheitern zugleich. „Ziemlich beste Freunde“ ist einer der Filme, die man aufgrund seiner Ehrlichkeit und der überragenden Hauptdarsteller lieben muss. Die Thematik um einen Querschnittsgelähmten, der nicht nur jegliches Gefühl unterhalb des Halses verloren hat, geht mitten ins Herz. Wenn dann allerdings ein kleiner Gauner in dieses Leben stolpert, folgt wider Erwarten nicht das Drama, sondern eine wunderbare Freundschaft.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die tragischerweise nicht schöner sein könnte. Der querschnittsgelähmte Philippe will kein Mitleid und findet in Driss den wohl perfektesten schlechten Pfleger, den er jemals hatte. Allerdings hat Driss ein anderes Talent, das Philippe wichtiger ist als alles andere. Er führt ihn mit seiner offenen und lockeren Art zurück zum einzig wichtigen, der Freude am Leben.

Wirklich beeindruckt bin ich von den Leistungen der Hauptdarsteller. François Cluzet als Philippe schafft es, mit dem bloßem Einsatz seiner Mimik, eine wahre Sintflut an Gefühlen zu vermitteln. Omar Sy als Driss ist das krasse Gegenteil. Der junge Mann ist trotz seiner eigenen Probleme die Lebensfreude in Person, was zum einen Philippe im Film und zum anderen uns Zuschauern sehr zugute kommt!

Der Film ist weder eine Komödie im klassischen Sinne, noch ein Drama. „Ziemlich beste Freunde“ ist das wahre Leben in all seiner Pracht. Keine Kriege, keine Hass oder Neid. Hier zählen Mitgefühl, Spaß und wahre Freundschaft. Ein Feel-Good-Film mit Botschaft.

Fazit

„Ziemlich beste Freunde“ ist der wundervolle Spagat zwischen Drama und Komödie. Der Film lehrt uns, dass das Leben selbst die gefühlvollsten Geschichten schreibt.

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Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
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