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Fright Night Filmkritik

Filmkritik

Im Gegensatz zu Funkelsteinchen, die sich uneingeladen durch das Fenster der Angebeteten schwingen, um diese daraufhin zurückhaltend zu vernaschen, lebt Fright Night” vom Vampiraberglauben mit Holzpflock durchs Herz, Weihwasser und dem Einlass ins Haus erst nach Einladung. Und obwohl Colin Farrell mehr als nur einmal einem warmen Bruder gleicht, macht er seine Sache als Obervampir ziemlich gut. So wissen die guten Effekte, viele witzige Einlagen und jede Menge Kunstblut zu gefallen. Der Film ist düster, hart und amüsant zugleich. Das macht ihn weder zu einem Twilight”, noch zu einem Interview mit einem Vampir”. Fright Night” ist eine gelungene Mischung aus klassischem Vampirfilm und moderner Horrorkomödie. Gefällt mir.

DVD

Da der Film zu gefühlten 95 % düster ist, empfiehlt es sich natürlich, den heimischen Schauplatz ebenso abzudunkeln. Ich empfand den Kontrast als ein wenig zu gering. Dafür ist der Film durchgehend angenehm scharf und fehlerfrei. In meinen Augen eine durchaus gelungene DVD, die auf der Höhe der Zeit ist. Auch beim Ton gibt es nichts auszusetzen. Die Abmischung ist sehr gelungen. Es gibt zwar nur selten einen vernünftigen Einsatz für den Sub, aber ansonsten greifen Schockmomente genau da, wo sie lautstark ertönen. Lediglich Surround-Fans müssen einpacken und bei Bedarf einen schmatzenden Hund hinter sich setzen, da sich sonst recht herzlich wenig tut.

An den Extras beisst man sich leider die Zähne aus. Die wenigen Pannen vom Dreh sind kaum der Rede wert und die verlängerte Filmszene Der Tintenfisch-Mann: Erweitert und Ungeschnitten” versuchte ich vergeblich mit einem Kreuz abzuwehren.

Fazit

Fright Night” ist ein überzeugender Vampirklamauk mit einem gut aufgelegten Colin Die Augenbraue” Farrell. Die DVD ist technisch ausgereift. Hin und wieder dürfte der Kontrast etwas stärker sein, aber sonst gibt es kaum etwas auszusetzen.

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