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Ghetto Gangz (District B13) Filmkritik

Der französische Parkour-Actionfilm District B13 ist in Deutschland besser bekannt unter dem eher lächerlichen Titel Ghetto Gangz”. In diesem Film erleben wir David Belle und Cyril Raffaelli als schlagkräftiges Duo im Kampf gegen einen Drogenboss, sowie eine Bombenbedrohung im abgegrenzten Bezirk B13. Die Geschichte ist dabei nicht zu flach, sondern hält sowohl eine gelungene Wendung bereit, als auch viele unvergessliche Szenen.

Dieses Werk aus der Feder von Luc Besson ist sozusagen das Paradebeispiel für einen gelungenen Parkour-Film. Die Story ist zwar mehr als in Ordnung, rückt aber aufgrund der hervorragenden Parkour-Szenen deutlich in den Hintergrund. David Belle, der Erfinder von Parkour, ist nicht nur ein sportliches Genie, sondern auch ein äußerst sympathischer Schauspieler, den ich ab der ersten Minute ins Herz geschlossen hatte. Sein Buddy, der Kampfsportler und Schauspieler Cyril Raffaelli, macht seine Sache als übereifriger Cop nicht schlechter. Zusammen ergeben sie ein herrliches ungleiches Team, das sich mit bösen Sprüchen nur so bombardiert.

Nachdem sich die beiden erst einmal zusammengerauft haben, versuchen sie als dynamisches Duo den Drogenboss Kaha, wunderbar verkörpert von Bibi Naceri, zu Fall zu bringen, sowie eine Bombe zu finden. Hier wird nicht lange gefackelt. Fix springen sie durch klitzekleine Fenster oder über Häuserdächer. Ganze Arbeit leistete dabei das Kamerateam. Wenn wieder einmal ein irrer Stunt gezeigt wird, dann in Großaufnahme. Nichts ist verwackelt, nichts geschnitten.

Fazit

Ghetto Gangz” ist ein kleiner Geheimtipp für Action- und Parkour-Fans. Der Film macht höllisch Spaß und ist schneller vorbei, als ein Wallflip. Die Darsteller sind durch die Reihe sympathisch und mit viel Spaß bei der Sache. Das Setting ist wunderbar schmutzig und die Musik wahnsinnig treibend, vor allem in den ersten Minuten des Films.

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