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Golden Dogs 1: Fanny Review

Golden Dogs“ heißt uns Willkommen im London der Diebe. Im Jahre 1820 gehört das Verbrechen sozusagen zum guten Ton. Und so möchte eine Gangster-Truppe die andere übertrumpfen. Bisher sind noch die Black Birds die berühmt-berüchtigsten Räuber und Mörder auf den Straßen Londons. Doch Orwood möchte dem ein Ende bereiten, bzw. an die Spitze rutschen. Dafür heuert er an: Fanny, Lario und Lucretia sind bald schon mit an Bord, jeder mit ganz speziellen Fähigkeiten, die letzten Endes auch dringend benötigt werden, um aus so manch einer kniffligen Situation zu entkommen.

Der Einband selbst verspricht, dass unter den vier Verbrechern ein Verräter ist. Wer das ist - nun, das werde ich ganz sicher nicht verraten, doch auch der Band lässt einen da ziemlich im Dunkeln. Und das Dunkel ist ein gutes Stichwort in Verbindung mit diesem wunderschönen Hardcover-Band. Die Geschichte ist so düster, brutal und vermutlich auch realistisch wie das wahre Leben zu Beginn des 18. Jahrhunderts in London. Es wird gemordet, geraubt und auch vergewaltigt ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Und allgemein scheint es eine härtere Zeit, die Autor Stephen Desberg und Zeichner Griffo da eingefangen haben.

Golden Dogs 1: Fanny“ geizt nicht mit brutalen Szenen, die ihr Ende aber zumeist im Kopf des Lesers finden und damit für noch mehr bedrückende Atmosphäre sorgen. Dazu gibt es viel nackte Haut - vorwiegend in Bett- und Bordell-Szenen. Ja, Golden Dogs“ lässt im wahrsten Sinn des Wortes die Sau raus, ohne dabei auf einzigartige Charaktere zu verzichten, die allerdings (und voraussichtlich) über die nächsten Bände noch mehr herausgearbeitet werden. Doch schon jetzt sind vor allem die Hauptfiguren unheimlich interessant, jeder auf seine eigene - zum Teil undurchschaubare - Art. Mit fortlaufenden Seiten und Zeilen erfährt man immer etwas mehr über die Figuren und ihre Hintergründe, lernt sie kennen und vielleicht auch lieben. Ich für meinen Teil lernte bis dato noch keinen lieben, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Die neue Hardcover-Reihe aus dem Hause Panini hat es wirklich in sich. Schon Tag X war sehr speziell, anders und gut. Golden Dogs“ hat mir allerdings noch ein Stück besser gefallen, da mir sowohl Szenerie als auch Figuren mehr zusagten. Das Katz- und Mausspiel ist wirklich gelungen und ein Spannungsbogen wird über weite Strecken stark gespannt und hoch gehalten. Von meiner Seite aus eine klare Empfehlung!

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