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Green Lantern Filmkritik

Es werde grün, grüner, supergrün, Green Lantern”-grün! Ryan Reynolds gibt den Comichelden Hal Jordan, tritt dem mächtigen Green Lantern Corps bei und verteidigt die Welt gegen den unfassbar bösen Parallax.

Green Lantern” ist eine nicht wirklich gelungene Comicverfilmung aus dem Hause DC. Nicht nur, dass Ryan Reynolds sich immer mehr zu einem meiner meistgehassten Schauspieler entwickelt, (nur) er schafft es, trotz einigermaßen passender Rolle, der Figur weniger Ausdruck zu verleihen wie ein Tintenstrahler mit Ladehemmung. Oh was habe ich bei diesem über-, aber dennoch unterirdischen Spektakel gelitten. Green Lantern” wirkt unfertig, ist langweilig und setzt viel zu selten auf das, was das eigentlich Interessante wäre: Der Ring, bzw. die Fähigkeit, Gedanken in grün leuchtende Formen zu verwandeln, bietet unglaublich viel Spielraum, wird aber nur selten und unüberlegt genutzt. Warum kann Hal Jordan nicht öfter irgendetwas Verrücktes erschaffen? Beispielsweise ein Elefant mit Rollschuhen, der den Bösewicht überfährt. In den Zeichentrick-Serien/Filmen klappt das doch auch…

Ich bin sicher nicht der größte Green Lantern”-Fan. Eigentlich kann ich die Riege außerirdischer Ringträger nicht einmal besonders gut leiden. Dennoch gab ich dem Film ohne besondere Vorkenntnis und mit offenem Herzen eine Chance und wurde wider Erwarten enttäuscht. Natürlich liegt es am fehlenden Einsatz des Ringes. Natürlich liegt es an der dahinplätschernden Story und natürlich liegt es an der nicht weltbewegenden schauspielerischen Leistung. (Und zu allem Überfluss ist der Endkampf eine Zumutung.)

Green Lantern” war vermutlich ein nach hinten losgegangener Schnellschuss, für den ich mir ein Reboot sehnlichst herbeiwünsche. Denn obwohl ich die Leuchten nicht besonders mag, möchte ich diese in einem ihnen angemessenen Spielfilm erleben. Ein Pluspunkt zum Schluss: Wenigstens weiß der gesehene Extended Cut” mit seinen sehenswerten Effekten etwas zu gefallen.

Fazit

Green Lantern” ist gepeinigt durch sein uninspiriertes Drehbuch und Ryan Reynolds. Der Film ist eine - zumindest in dieser Form - unnötige Comicverfilmung.

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