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Green Zone Filmkritik

Nach Tom Hanks, Mel Gibson, Josh Hartnett oder Bruce Willis zieht nun auch Matt Damon in den Krieg. Aktueller denn je dreht sich alles um den Irak-Krieg. Um genauer zu sein das Jahr 2003, in dem der damalige Präsident Bush die Truppen gen Irak entsandte. Roy Miller, alias Matt Damon, macht sich mit seinem Trupp auf, im Irak Massenvernichtungswaffen zu finden. Nachdem sich 3 Ziele für die Massenvernichtungswaffen als Nieten herausstellten, wird Roy Miller etwas stutzig und verbündet sich mit einem Mann bei der CIA, der so einiges mehr über die Hintergründe des Irak-Krieges weiß und nur noch Beweismittel dafür braucht.

Die Story ist gut und bietet einiges an Spannung, die fast den ganzen Film über erhalten bleibt. Die Charaktere sind sorgfältig ausgewählt. Matt Damon stellt einmal mehr unter Beweis, dass er ein guter Schauspieler ist, und überzeugt nach der Bourne-Trilogie mit seinem Action-Talent. Das wars dann aber auch schon. Auf seine Figur darf er leider nicht weiter eingehen. Bei den anderen Darstellern wird sofort klar, wer hier der Böse, und wer der Gute ist. Schade eigentlich. Hier wären ein paar Intrigen mehr wünschenswert gewesen.

Beim Wort Kriegsfilm” denke ich immer sofort an Authentizität. An Soldaten, die nervlich am Ende sind. An kriegsgeile Einzelkämpfer, die nur aufs Töten aus sind. Aber auch an klaffende Wunden, abgesprengte Beine oder Arme. James Ryan lässt grüßen… Green Zone hält sich hier erfrischenderweise zurück. Es gibt hier und da etwas Gerangel oder Geschieße, das aber entweder im Kameragewackel untergeht, oder einfach nicht explizit dargestellt wird. Auf Einzelschicksale wird in diesem Film genauso wenig eingegangen. Umso mehr dreht sich alles um die große Verschwörung rund um den Irak-Krieg, und wie es dazu kam. Anders, aber gut!

Sagen wir es einmal so. Die Musik im Film war so uninteressant, dass sie mir gar nicht erst aufgefallen ist. Die Charaktere sind eigentlich nur dazu da, dass jemand da ist. Wer hier wer ist, das ist egal. Die Story ist interessant, aber nicht perfekt ausgefeilt. Das Ende hätte besser sein können. Und überhaupt wird spätestens im letzten Drittel des Filmes klar, wie der Hase läuft. Wenigstens waren die Schauplätze zum Fürchten real.

Fazit

Green Zone bietet einen anderen Ansatz als die meisten Kriegsfilme. Man verzichtet auf Einzelschicksale und beschränkt sich auf die einzig große Wahrheit: Der Irak-Krieg war Blödsinn! Der Film war interessant, aber nicht der erwartete Hammer. Schade irgendwie. Ich habe mehr Action und besser ausgefeilte Charaktere erwartet.

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