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Grimm Fairy Tales: Mythen & Legenden 1 Review

Großmutter, was hast du so große, herausgequollene Augen und abgetrennte Arme und,… oh Scheiße. So, oder so ähnlich könnte man Grimm Fairy Tales: Mythen & Legenden” beschreiben. Frei nach den Märchen der Gebrüder Grimm wird von Kleidung befreit gemetzelt, was das Zeug hält. Die Story ist hier schon fast Nebensache, wenn der Leser wieder einmal mit blutgetränken und exhibitionistischen Panels bombardiert wird.

Ein Hauch von Nichts

Ich möchte die Geschichte dennoch nicht komplett herunterbuttern. Schließlich bietet die Situation in der Klinik mit so manch gestörter Persönlichkeit ausreichend Unterhaltung bis zum Ende. Es kommt sogar eine Art bedrückende Atmosphäre auf, wenn der böse Wolf urplötzlich in genau dieser Klinik Jagd auf die Frauen und Männer macht, die dem nächstbesten Erotikstreifen entsprungen sein könnten.

Tatsächlich sind die Männer muskelbepackt und die Frauen immer wohlgeformt. Dabei ist natürlich so mancher Rock zu kurz und die Brust zu groß. Der krasse Gegensatz dazu sind die derben Panels mit Gedärmen, Blut und abgetrennten Gliedmaßen. In Grimm Fairy Tales: Mythen & Legenden” geht es in vielerlei Hinsicht hart zu.

Es war einmal…

Die Geschichten der Gebrüder Grimm mussten damals entschärft werden, da die Original-Märchen eher eine Art Erziehungsliteratur waren. Die Schreiber hinter Grimm Fairy Tales: Mythen & Legenden” haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf die krasseren Geschichten der Gebrüder Grimm zurückzugreifen und setzten noch einmal gewaltig eins drauf. Dank den professionell blutigen und übertriebenen Zeichnungen entsteht eine unumgängliche Anziehungskraft.

Was genau hat man nun zu erwarten? Einen brutalen Erotikschinken mit überzeugenden Zeichnungen, einer (un)angenehmen Atmosphäre und aufgesetzt wirkender Geschichte? Ja, das passt ganz gut und ist gleichzeitig das Fazit.

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