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Guardians of the Galaxy 2 Review

Angela is in the universe! Nein, nicht unsere Bundes-Angela, sondern Angela der Ex-Engel. Dieser trifft (mit Faust und Schwert) auf Gamora und den Rest der Guardians of the Galaxy. Der Kampf ist hart und bestimmt, findet aber dennoch irgendwann einmal ein Ende.

Guardians of the Galaxy 2“ knüpft nahtlos an Band 1 an und beginnt mit einer großen Feier, die letztendlich in einer noch größeren Kneipenschlägerei endet. Besonders schön dabei die Gesichter unserer Recken, vom Menschen über den Waschbären hin zum Baum, ein jeder grinst, wenn ein Handgemenge ansteht. Während sich also die Jungs prügeln, muss Gamora nach einem kleinen Stelldichein mit Tony gehörig einstecken. Ja, so läuft das. Von der Action ins Bett und zurück zur Action. Nun ja, das Liebesnest sieht man vielleicht nicht so oft, aber die Action will einfach nicht ausbleiben. Und um eine kleine Berühmtheit zu zitieren, das ist auch gut so. Guardians of the Galaxy“ von Brian Bendis macht schlichtweg Spaß. Nur zu gerne sieht man darüber hinweg, dass all die wilden Ideen irgendwo auf einer die-Erde-muss-einfach-mal-wieder-zerstört-werden-Geschichte fußt. Denn in der Tat ist der Hintergrund erstens noch nicht so wirklich klar und zweitens ziemlicher Käse, wenngleich man das dann wohl auch von all den unzähligen Superhelden-Comics behaupten könnte.

Guardians of the Galaxy“ ist bunt und schräg und manchmal vielleicht sogar etwas zu schräg. Vor allem in den Action-gefluteten Panels, und davon gibt es nicht gerade wenige, leidet die Übersicht schon mal. Aber letztendlich ist es ja auch egal, wem welche Faust gehört, solange sie irgendwann im Gesicht eines anderen landet. Sara Pichelli, Olivier Coipel und Valerio Schiti haben sich als Zeichner ganz schön ausgelassen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Da gibt es riesengroße Panels, perfekt vermittelte Mimiken und feinste Details zu sehen. Schade nur, dass manch ein Panel zwischen den Seiten landete. So befindet sich ein Auge von der anfangs erwähnten Angela auf der linken Seite des Bandes, ein anderes rechts. Das mag im gut knickbaren Heft funktioniert haben, im etwas starren Comicband hingegen ergibt sich eine Art verzerrter 3D-Effekt.

Ich mag diese Serie sehr und freue mich auf den Film, der dieses Jahr ins Kino kommt. Ganz besonders freue ich mich natürlich auch auf Band 3, in dem wir unter anderem erfahren werden - zumindest hoffe ich das - was es mit diesem mysteriösen Blitz auf sich hat und ob Peter Quill die nächste Barschnecke dann doch noch abschleppen darf.

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